Hammelburg
Bestattungskultur

Neue Möglichkeiten mit Weinstöcken und Rosen

Die Stadt Hammelburg schafft mit neuen Urnenfeldern auch in den Stadtteilen eine Bestattungskultur, wie die Bürger sich das wünschen.
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Das neue Urnengrabfeld auf dem Diebacher Friedhof schauen sich (von links) Ortsbeauftrage Elisabeth Assmann, Matthias Emmert, August Brendan und Bürgermeister Armin Warmuth an.  Foto: Stefan Stöth
Das neue Urnengrabfeld auf dem Diebacher Friedhof schauen sich (von links) Ortsbeauftrage Elisabeth Assmann, Matthias Emmert, August Brendan und Bürgermeister Armin Warmuth an. Foto: Stefan Stöth

Verschiedene Urnenbestattungsmöglichkeiten wie das klassische Urnengrab oder die Urnenwand gibt es schon seit vielen Jahren in Hammelburg und auch in fast allen Stadtteilen. Pflegeleichter als ein Urnengrab mit Grabstein und Einfassung sind für Familienangehörige zum Beispiel der Weinberg, die Rosenbeete und das neu geschaffene Urnenfeld mit Teich im Hammelburger Friedhof.

Nun kommt die Stadt Hammelburg mit der Schaffung von neuen Urnenfelder auch in den Stadtteilen Diebach, Westheim und Untererthal, den Wünschen seiner Bürgerinnen und Bürger nach neuer Bestattungskultur entgegen. So wurden in den letzten Wochen unter anderem in Diebach neue Urnengräber von den Friedhofspflegern August Brendan und Matthias Emmert geschaffen. Sie sind umrandet von einer Sandsteinmauer, die sich an die alte Friedhofsmauer anpasst und in einem Beet aus Rosen und Weinstöcken liegen. Einige freiwerdende Flächen auf den Friedhöfen durch aufgelassene Gräber wurden mit insektenfreundlichen Büschen, wie Sommerflieder, bepflanzt. Bürgermeister Armin Warmuth und die Ortsbeauftragten Elisabeth Assmann (Diebach), Bernd Hüfner (Untererthal) und Gabi Ebert (Westheim) sind dankbar für die liebevolle, gelungene Gestaltung, die in den Händen der Friedhofsverwaltung lag.

"Toll was da geschaffen wurde", sagte die Ortsbeauftragte von Diebach, Elisabeth Assmann. Sie wünsche sich aber noch mehr Schattenbäume, wie im Hammelburger Friedhof, da das in Zukunft immer wichtiger werden wird, wenn im Klimawandel die Temperaturen steigen.

Im kommenden Jahr sind weitere Urnenfelder in den anderen Stadtteilen geplant. Die Gebühren für eine solche Urnengrabstelle betragen laut Friedhofsgebührensatzung für zehn Jahre 800 Euro. In der Gebühr enthalten ist eine Liegeplatte für die Namensbeschriftung. Eine persönliche Pflege ist nicht notwendig, jedoch freuen sich die Friedhofspfleger, wenn sie vor allem, aber nicht nur, in den Sommermonaten durch Gießen der Anlagen von Friedhofsbesuchern unterstützt werden.

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