Frankenbrunn
Feuerwehr

Mit Atemschutz und modernster Technik

In Frankenbrunn wurde nicht nur das 135. Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr und die Weihe des neuen Fahrzeugs gefeiert.
Artikel drucken Artikel einbetten
Pfarrer Blaise Okpanachi gab dem neuen Feuerwehrauto der Frankenbrunner seinen Segen. Foto: Gerd Schaar
Pfarrer Blaise Okpanachi gab dem neuen Feuerwehrauto der Frankenbrunner seinen Segen. Foto: Gerd Schaar
+8 Bilder

Jetzt ist es amtlich: Das neue Feuerwehrauto TFS-W der Frankenbrunner Wehr hat seinen offiziellen Segen bekommen. 18 Fahnenabordnungen befreundeter Wehren, Vereine und Verbände bekundeten auf der Kirchenparade ihr großes Interesse und gratulierten der Frankenbrunner Wehr zum 135-jährigen Bestehen. Gegenüber dem bisherigen Altfahrzeug bietet das Neue jetzt Einrichtungen für den Atemschutz, Platz für sechs Einsatzkräfte, einen Tank mit 700 Liter Wasser und Technik auf dem modernsten Stand.

Der Segnung vorangegangen waren der von Pfarrer Blaise Okpanachi gehaltene Gottesdienst in der Dorfkirche St. Bonifatius (Pfarreiengemeinschaft St. Michael im Thulbatal) und die Totenehrung. Schirmherr der Feier war Bürgermeister Gotthard Schlereth (CSU/FWG), der feierlich den Schlüssel an Kommandant Torsten Büchner übergab. Schon am Vorabend half Schlereth erfolgreich beim Fassbieranstich.

Schlereth sprach im lauten Festzelt stolz von einem "starken Signal" der Feuerwehr, die mit ihrem Engagement für das Gemeinwesen einen hohen Stellenwert einnehme. Das neue TSF-W sei zeitgleich mit einem zweiten Fahrzeug für Aura beschafft worden. Das Fahrzeug habe 183 000 Euro gekostet, der staatliche Förderanteil betrage 42 600 Euro. Die Ausschreibung sei unter der Federführung von Kämmerer Klaus Blum europaweit erfolgt.

Die 135-Jahr-Feier werde durch das neue Feuerwehrauto bedeutend aufgewertet, sagte Landrat Thomas Bold (CSU). Sein spezielles Lob galt der Predigt von Pfarrer Okpanachi, der auf die möglichen Gefahren der Elemente wie zum Beispiel Überschwemmung, Erdbeben und Feuer hinwies. Bezüglich der Feuerwehr sagte Bold: "Es gibt Dinge, die nur in der Gemeinschaft bewältigt werden können". Den Frankenbrunnern bestätigte er eine gute Jugendarbeit in der Wehr.

"Unheil abwenden und Menschen retten", nannte Kreisbrandrat Benno Metz die hauptsächlichen Ziele für die Wehren. Mit der Ausstattung durch das neue Fahrzeug sei die Gebietsabdeckung im Feuerwehrbereich für den Markt Oberthulba erheblich verbessert worden. Trotzdem seien Ehrenamt und Ausbildung weiterhin gefragt. Stellvertretend für die Fahnenabordnungen gratulierten die Patenwehren aus Oberthulba und Schwärzelbach.

Kommandant Büchner wies auf die 135-jährige Geschichte der Frankenbrunner Feuerwehr hin, die an einer Ausstellungswand dokumentiert war. Im Festzelt spielte der ansässige Musikverein auf. Fränkische Köstlichkeiten fanden reißend Abnehmer, die geduldig in einer langen Schlange warteten.

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren