Hammelburg
Immobilie

Kupsch-Gebäude gehört nun der Stadt

Der Verkauf ist nun über die Bühne gebracht.
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Das Kupsch-Gebäude steht seit der Schließung des Marktes Ende August 2012 leer.  Foto: Archiv/Arkadius Guzy
Das Kupsch-Gebäude steht seit der Schließung des Marktes Ende August 2012 leer. Foto: Archiv/Arkadius Guzy

Etwas mehr als ein Jahr, nachdem die Stadt beschlossen hatte, das Vorkaufsrecht für das Kupsch-Gebäude zu nutzen, ist der Erwerb abgeschlossen. Das bestätigte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) auf Nachfrage. Die Stadt ist aber nicht nur neue Eigentümerin dieser Immobilie.

Auch der Parkplatz gegenüber dem Gebäude gehört der Stadt. Außerdem musste die Stadt das sogenannte Schober-Haus - das Haus auf der anderen Straßenseite, in dem im Erdgeschoss die Stadtwerke ihr Kundencenter haben - im Paket miterwerben.

Das Kupsch-Gebäude steht seit der Schließung des Supermarktes vor mehr als sieben Jahren leer. Eine neue Nutzung für das Gebäude gibt es noch nicht. Es gibt noch keine konkreten Pläne, nur eine Idee. So brachte der Bürgermeister vor Kurzem eine Nutzung durch Ärzte als Gedanken ins Gespräch.

Der Parkplatz dagegen ist bereits eingeplant. Die Fläche wird bei der Umgestaltung der Bahnhofstraße einbezogen. Sie soll, an das Gestaltungskonzept angepasst, Parkraum in der Straße zur Verfügung stellen. Das Kaufinteresse eines Investors hatte vor einem Jahr die Stadt auf den Plan gerufen. Ende August 2018 entschied der Ferienausschuss, das Vorkaufsrecht auszuüben und an Stelle des Investors als Käufer für das Immobilienpaket einzutreten.

Begründet wurde das mit der städtebaulichen Bedeutung des Kupsch-Gebäudes. Die Stadt wollte sich für die weitere Entwicklung der Bahnhofstraße und des Umfelds Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten sichern. So kam kurze Zeit nach Bekanntwerden des Beschlusses aus dem Stadtratsumfeld zum Beispiel die Idee auf, durch das Gebäude einen Durchgang von der Bahnhofstraße bis zur Turnhouter Straße zu legen.

Zunächst musste aber erst einmal der Kauf über die Bühne gebracht werden. Dazu waren auch Verhandlungen und eine Einigung mit dem verdrängten Investor notwendig.

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