Oberthulba
Naturerlebniszentrum

Kritik am Auswahlverfahren für Standort der Außenstelle

Bürgermeister Gotthard Schlereth kritisiert die Intransparenz des Verfahrens.
Artikel drucken Artikel einbetten
Für das historische Probstei-Gebäude in Thulba muss nun eine neue Nutzungsidee her. Foto: Archiv/Arkadius Guzy
Für das historische Probstei-Gebäude in Thulba muss nun eine neue Nutzungsidee her. Foto: Archiv/Arkadius Guzy

In der vergangenen Woche bekam Hammelburg mit dem Kellereischloss den Zuschlag für die Außenstelle des Naturerlebniszentrums Rhön. Dafür hatte sich auch der Markt Oberthulba mit der Probstei in Thulba beworben. Auf Nachfrage hat nun Gotthard Schlereth (CSU/Freie Wähler) Kritik an dem Verfahren geäußert, die er in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend wiederholte.

Er wünsche sich künftig eine andere Vorgehensweise und "keine Hinterzimmerpolitik", sagte der Bürgermeister von Oberthulba. Schlereth bemängelte die Informationspolitik im Verlauf des Verfahrens. So sei nicht mitgeteilt worden, nach welchen Kriterien ausgewählt werde. Seine Kritik richtete er dabei sowohl an das bayerische Umweltministerium als auch den Landkreis Bad Kissingen. Denn beide hätten nur jeweils auf den anderen verwiesen. Dass er nicht beim Termin mit Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am 10. Juli in Hammelburg dabei war, erklärte Schlereth mit der kurzfristigen Einladung durch das Ministerium am 8. Juli Nachmittag.

Trotz der Kritik, die die Gemeinderäte unterstützten, betonte Schlereth: "Wir werden jetzt nicht mit Trotz herumlaufen, sondern wollen weiter zusammenarbeiten." Das bezog sich zum Beispiel auf die Allianz der Saaletalgemeinden. Für die Probstei soll eine Nutzung gefunden werden. Zunächst will Schlereth bei der Immobilien Freistaat Bayern erkunden, was der Freistaat als Eigentümer mit dem Gebäude vorhabe.

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren