Wartmannsroth
Gemeinderat

Konzept für "Haus der Bäuerin" vorgestellt

Architekt Thomas Ruser stellte dem Gemeinderat von Wartmannsroth das Konzept und den Kostenvoranschlag für das Projekt in Dittlofsroda vor.
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Haus der Bäuerin in Dittlofsroda: Sanierung und Vermietung geplant.Gerd Schaar
Haus der Bäuerin in Dittlofsroda: Sanierung und Vermietung geplant.Gerd Schaar
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Der Antrag auf Baugenehmigung für das Sanierungsprojekt "Haus der Bäuerin" in Dittlofsrofa wurde vom Gemeinderat Wartmannsroth befürwortet. Architekt Thomas Ruser stellte den Räten das Konzept und den Kostenvoranschlag vor. Jetzt gelte es, geeignete Fördermöglichkeiten für das rund 1,1 Millionen teure Projekt zu finden, hoffte Bürgermeister Jürgen Karle auf noch offene Töpfe im kommenden Jahr.

Das Gebäude "Haus der Bäuerin" ist in die Jahre gekommen. Über dem Haupteingang prangt die Jahreszahl 1952. Als Nutzung schwebt den Räten eine Vermietung vor. Ruser berichtete von 340 Quadratmetern Wohnfläche, die sich auf drei Etagen (inklusive Dachgeschoss) verteilen. Energetische Maßnahmen, Brandschutz und Rettungswege waren in diesem Zusammenhang wichtige Themen. Des weiteren das Treppenhaus, die Lüftung, die Fußböden und die umfangreiche Haustechnik. Bei der Heizung gab es etliche Befürworter von Holzpellets unter den Räten. Jedenfalls bleiben werde der alte Mostkeller, sagte Ruser.

Die Umgestaltung des Dorfplatzes in Völkersleier sei schon lange kein neues Thema mehr, betonte Karle. Jetzt aber musste der formale Bauantrag der Gemeinde für das Dorfgemeinschaftshaus, für den Teilabbruch der Scheune mit Errichtung eines neuen Dachstuhls sowie für den Abbruch des ehemaligen Raiffeisen-Bankgebäudes abgesegnet werden. Das einhellige Ja der Räte betraf auch die Umgestaltung der Außenanlagen inklusive Spielplatz. Lothar Haas wünschte eine attraktive Optik auch bezüglich des Dorfbrunnens und der Fenstergestaltung von der Scheune.

Bei der Diskussion um die grundsätzliche Ausrichtung der Gemeinde Wartmannsroth im Hinblick auf die ortskernbelebende Innenentwicklung kamen die Räte zu folgendem Beschluss: Das Bauen im Ortskern sei zu unterstützen. Leerständen von Gebäuden sei entgegenzuwirken. Für die in Frage kommenden Objekte und Grundstücke aller Ortsteile soll eine Liste erstellt werden. Karle: "Im Rahmen einer vernünftigen Finanzierung soll zukünftigen Bauwilligen ein annehmbarer Zustand angeboten werden können". Das beinhalte gegebenen Falls auch Abrisse. Karle betonte aber auch: "Für Spekulanten ist hier kein Freiraum".

Für den Gemeindehaushalt des kommenden Jahres existiere schon eine umfangreiche Vorlage, sagte Karle. Jetzt gab es Gelegenheit für zusätzliche Ergänzungen. "Ich wünsche mir eine Aufbesserung der Windheimer Ortsdurchfahrt", meldete sich Hubert Roth. Kosten für Maßnahmen gegen die Feuchtigkeit des Mauerwerks vom Gemeindehaus in Völkersleier wollte Lothar Haas berücksichtigt haben. Stellvertretender Bürgermeister Roland Brönner wies auf die fällige Sanierung der Ortsverbindungsstraße zwischen Neuwirtshaus und Hetzlos hin. Defektes Spielgerät sei auf dem Spielplatz Wartmannsroth zu erneuern, sagte Joachim Lutz.

Grünes Licht für einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent signalisierten die Räte für die Thekenanlage des Schützenvereins Almrausch Neuwirtshaus. Die Thekenanlage sei recht alt, meinten die Räte. Der Schützenverein leiste hervorragende Jugendarbeit, sagte Karle. Angeregt von der Bürgerversammlung in Dittlofsroda sollen die Sitzungsberichte des Gemeinderates als "vorläufige Protokolle" im Gemeindeboten möglichst zeitnah veröffentlicht werden.

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