Fuchsstadt
Abschluss Bauarbeiten

Kissinger Straße in Fuchsstadt ist freigegeben

Mit der offiziellen Übergabe der neugestalteten Kissinger Straße ist ein Bauprojekt abgeschlossen, das den örtlichen Verkehr stark beeinflusst hatte.
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Die am Bau Beteiligten, Behördenvertreter, Kommunalpolitiker und Kinder übergaben die Kissinger Straße mit dem Zerschneiden des Bandes dem Verkehr. Winfried Ehling
Die am Bau Beteiligten, Behördenvertreter, Kommunalpolitiker und Kinder übergaben die Kissinger Straße mit dem Zerschneiden des Bandes dem Verkehr. Winfried Ehling
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Das Gemeinschaftsprojekt - eine Kooperation zwischen Landkreis, Staatlichem Bauamt und Fuchsstadt - bestand nicht nur bautechnischen Neuerungen, sondern es bringt auch eine optische Aufwertung mit sich. Für die 650 Meter lange Ortsdurchfahrt und den Deckenbau bis zur Einmündung an die Bundesstraße bezifferte Landrat Thomas Bold in seinem Grußwort die Gesamtkosten auf rund 1,9 Millionen Euro. Dafür erhielten der Landkreis und die Gemeinde eine Förderung von 380 000 Euro. Der in Abschnitten umgesetzte Bauzeitenplan kam zwar einmal in Verzug, doch konnte die ausführende Baufirma Ullrich die fehlende Zeit wieder aufholen und die hauptsächlichen Arbeiten fristgerecht abschließen. Wichtig insofern, weil Fuchsstadt zu seinem historischen Heimatfest die Durchgangsstraße nutzen musste.

"Die Maßnahme ist zur Zufriedenheit der Auftraggeber fertiggestellt, die Zusammenarbeit verlief reibungslos", unterstrich Bold mit Dank an alle beteiligten Firmen und Behörden und an die Gewerbetreibenden und Anlieger für deren Verständnis. Das Fazit des Landrats: "Es wurde eine erhebliche Verbesserung für alle Verkehrsteilnehmer erzielt, die Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut und das Ortsbild verschönert". Die noch fehlende Bepflanzung in der Ortsdurchfahrt, geplant von Dieter Büttner, wird im nächsten Frühjahr realisiert.

Die ökumenische Segnung nahmen Pfarrer Norbert Wahler und Pfarrerin Adelheid Augustin unter dem Motto vor, dass Straßen und Plätze die Menschen miteinander verbinden. Allein mit dem guten Aussehen sei es jedoch nicht getan, denn dieses trägt nur ein solider Unterbau, meinte Pfarrerin Augustin mit Blick auf die Sanierung die Wasserversorgung und der Kanäle. Sie wertete dies als Anregung "grundsätzliche Dinge in Ordnung zu bringen". Die Kindergartenkinder garnierten die feierliche Übergabe mit einem Gedicht und einem Lied.

Dankbar für die rechtzeitige Fertigstellung der Erschließungsstraße des Ortes, die auch Umleitungsstrecke, Zufahrt zum Lager Hammelburg und Anfahrtsweg für viele Landwirte ist, zeigte sich Bürgermeister Peter Hart, der Bauleiter Steffen Kiesel und der ausführenden Firma Ullrich ein Lob für die Aufrechterhaltung der gemeindlichen Infrastruktur aussprach. "Die Aufwendungen der Gemeinde für die Gehwege, Wasserversorgung und Kanäle und den Breitbandanschluss schlägt mit 1,1 Millionen Euro zu Buche und ist eine Investition in die Zukunft", argumentierte er.

Hart erinnerte auch an die Parallel-Projekte zur Straßenerneuerung, den Umbau des Rathauses, die Sanierung der Grundschule und die Erschließung eines neuen Baugebiets. "All dies galt es zusätzlich abzustimmen und zu organisieren", stellte er "zufrieden zurückschauend" fest. Seine Bitte an das staatliche Bauamt betraf die Ertüchtigung um rund 200 Meter Verlängerung des Radwegs zur Ortsverbindungsstraße nach Pfaffenhausen und die Linksbeschilderung der Umleitungsstrecke von der Autobahn.

Den Abschluss der Übergabe in Anwesenheit zahlreicher Kreis- und Gemeinderäte bildeten die Glückwünsche des Leiters des Staatlichen Bauamts, Holger Bothe, der empfahl, nicht nur an den Verkehr sondern auch an die Nebenflächen zu denken. "Sie tragen zur Qualität des Gemeindelebens und zur optischen Aufwertung bei". Sein Dank bei der "Operation am offenen Herzen" galt ebenfalls den Beteiligten und Anwohnern für Geduld und Verständnis.
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