Oberthulba
Konzert

In Thulba: Gute Laune und Stimmung mit "Bei die Omma"

"Bei die Omma" begeisterte in der Thulbatal-Halle. Von Mittsechzigern bis zu jungen Tanzwütigen kam ein generationenübergreifendes Publikum zum Abfeiern.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die Party-Night mit "Bei die Omma" war ein Erlebnis  für mehrere Generationen.  Foto: Winfried Ehling
Die Party-Night mit "Bei die Omma" war ein Erlebnis für mehrere Generationen. Foto: Winfried Ehling
+2 Bilder

Erstaunlichen Zuspruch verzeichnete "Bei die Omma" in der Thulbatal-Halle, eine Girls- und Boys-Group aus der Region, die einst bei einem Zeltlager der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands erste, musikalische Wurzeln schlug. Dort fanden die Youngsters anlässlich des Geburtstags eines Betreuers zusammen, dem sie ein Ständchen widmeten.

Ab etwa 2011 galt die Band als "Geheimtipp" für Geburtstage und andere Jubiläen. Erst ab 2017 - längst noch keine "Ommas und Obbas" - trat die inzwischen auf sechs Musiker angewachsene Formation erstmals an die Öffentlichkeit, unter anderem beim "Hammelburg moves", dem Keller- und Kneipen-Festival. Die Gruppe hatte sich inzwischen zu einer beliebten Party-, Tanz- und Unterhaltungs-Band gemausert, bei dem sich Besucher gute Laune und Stimmung abholen.

Retro-Style, Plüschsessel und Wählscheiben-Telefon

"Bei die Omma" bilden Drummer Burkhard Fenn aus Thulba, Bassist Peter Kaiser aus Euerdorf, der Westheimer Gitarrist Leander Vierheilig, die beiden Sängerinnen Liane Holzleitner (Westheim) und die Euerdorferin Larissa Hoppe sowie Keyboarder Michael Schneider, ein Würzburger. Der Name des Sextetts entspricht der Bühnenausstattung mit Stehlampe im Retro-Style, Plüschsessel und Wählscheiben-Telefon. Die "Mucke" allerdings nicht.

Hier deckt "Bei die Omma" ein breites Spektrum von den 1960er Jahren bis in die Neuzeit ab: Soul, Funk, und Disco aus den 1970ern, Dancefloor und Boy- und Girl-Group-Sound aus den 1980er Jahren und Pop und Rock aus dem neuen Jahrtausend.

Generationenübergreifendes Publikum

Es verwundert nicht, dass sich ein generationenübergreifendes Publikum einstellte. Von Mittsechzigern, die die Songs noch aus ihrer Jugendzeit kennen, bis zu jungen Tanzwütigen und Zuhörern, die die Chart-Hits von damals für sich neu entdeckten. Die Geburtsstunde der Highlights von damals - beispielsweise "Long train running" von den Doobie Brothers, "Celebration" von Kool and the Gang oder "Its raining men" der Weather Girls - haben sie selbst nicht miterlebt, fanden augenscheinlich jedoch Gefallen daran. Schon eher geläufig dürften ihnen die Top-Titel der Backstreet-Boys, Britney Spears, den Spice Girls oder Ace of Base sein und natürlich Pink, Lady Gaga oder Die Ärzte.

Covern im Original und "homemade" ist das Metier des Sextetts. "Jedes Jahr kommen fünf bis sechs neue Titel dazu, damit wir up-to-date bleiben", informierte Peter Kaiser. Inzwischen schafften es "Bei die Omma" bis zum Bad Kissinger Rakoczy-Fest bei dem sie heuer auf dem Theaterplatz spielten und auch 2020 dabei sind. Respekt gilt den Cover-Versionen, die nicht jede Band spielt, etwa Melissa Etheridges "Like the way I do", Adeles "Rolling in the deep" und - immer noch populär - "Don't stop believin' " von Journey.

Wer eine Band mit vielseitigem Repertoire sucht, die mit Witz, Charme und Können die Leute von den Stühlen holt, liegt also Bei die Omma richtig.

Informationen

Leander Vierheilig gibt Informationen zu Auftritten und Gigs über die Internetadresse leander.vierheilig@posteo.de oder unter Tel.: 0173/3611 008.

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren