Hassenbach
Bürgerversammlung

In Hassenbach geht was

Am Wanderweg "Walderlebnis Oehrbachtaler" gibt es lebhaftes Interesse. Angeregt wurde in der Bürgerversammlung auch ein Wandertag.
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Im frisch renovierten Sportheim fand die Hassenbacher Bürgerversammlung statt. Gerd Schaar
Im frisch renovierten Sportheim fand die Hassenbacher Bürgerversammlung statt. Gerd Schaar
Es waren am Dienstagabend noch Plätze frei im Sportheim. Dort sprach Ortsbeauftragter und stellvertretender Bürgermeister Mario Götz (FWG Hassenbach) Begrüßungsworte zur Bürgerversammlung. Bei seinem Rückblick auf das vergangene Jahr ging Bürgermeister Gotthard Schlereth (FWG / CSU) besonders auf Hassenbacher Themen ein.
"Es wird brodeln in diesem bayerischen Wahljahr", vermutete Schlereth. Beim Thema Straßenausbau-Beitragssatzung wies er darauf hin, dass die Ausbaumaßnahmen für die Schulstraße beendet seien, die Beiträge der Anwohner jedoch noch nicht erhoben wurden. Schlereth: "Ich freue mich auf Diskussionen, wer letztendlich zahlen soll". Der Freistaat, die Marktgemeinderat Oberthulba, oder die Anwohner? Die Hassenbacher hatten jetzt hierzu keinen Gesprächsbedarf.

Umso mehr fand der Wanderweg "Walderlebnis Oehrbachtaler" lebhaftes Interesse. Auch Götz war begeistert und ging mit Schwung auf die 17 Stationen ein, die das Walderlebnis informativ unterstützen. Er schwärmte von der Superaussicht von einer Plattform, erwähnte die freigelegten historischen Grenzsteine und schilderte das ehemalige Wasserhaus samt Tretbecken. In das Naherholungs-Projekt habe die Marktgemeinde eine gute Investition getätigt. Anerkennung fand auch das Tierhotel, von dem Schlereth berichtete.

"Unsere Vereine sollten an diesem Weg eine jährliche Veranstaltung planen und einen Wandertag küren", war der Vorschlag aus dem Saal. Gemeldet wurden weitere Wege, die je nach Witterung Staub- oder Matschwege seien und dringend saniert werden sollten. Im Blickfeld hatten die Anwohner auch ein leer stehendes Haus an der Ortsdurchfahrt, von dem sie Einsturzgefahr befürchteten. Auch Geh- und Radwege Richtung Schlimpfhof und Oberthulba standen auf der Wunschliste.

Ferner interessierten sich die Anwohner über zukünftige Parkmöglichkeiten rund um den Marktplatz Oberthulba. Aufgehorcht wurde beim Thema Mountainbikestrecke, die eher auf Ablehnung als auf freudige Zustimmung bei den Hassenbachern traf. Einer zeigte Interesse für einen neuen Mobilfunkmast. Ein weiterer Anwohner meldete, dass er es im Schnee heuer mit seinem Auto nicht den Berg hoch schaffte.

Götz erinnerte an die vielen Eigenleistungsarbeiten aus dem Vorjahr und nannte die Sanierung des Backhauses, den neuen Jugendraum und die Innenrenovierung des Sportheims als herausragende Beispiele. Die ansässige Feuerwehr feiere heuer am 15. bis 17. Juli ihr 145-jähriges Bestehen. Götz dankte allen Helfern und sagte zum Schluss: "In Hassenbach geht was!". Schlereth sprach sein "großes Kompliment" angesichts der beachtlichen Eigenleistungen aus.


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