Hetzlos
Einsatz

Hetzlos: Hubschrauber bringt Schwerverletzte in Klinik

Ein schwerer Unfall auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Hetzlos und der B27 wurde der Polizeiinspektion Hammelburg am Freitagmorgen kurz nach 7 Uhr gemeldet. Auf der doch relativ schmalen, aber übersichtlichen Straße hatte eine 21-Jährige versucht, einen Baustellen-Lkw zu überholen.
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Mit Verdacht auf Rückenverletzungen wurde die 21-jährige Unfallverursacherin aus ihrem Seat geschnitten und mit dem Hubschauber in eine Würzburger Klinik geflogen. Fotos: Peter Rauch
Mit Verdacht auf Rückenverletzungen wurde die 21-jährige Unfallverursacherin aus ihrem Seat geschnitten und mit dem Hubschauber in eine Würzburger Klinik geflogen. Fotos: Peter Rauch
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Als die aus einem Nachbarort stammende Fahrerin in etwa auf Höhe des Lkw war, kam sie zuerst auf den linken Grünstreifen und touchierte dann mit der Beifahrerseite den Vorderreifen des Lasters. Sie wurde wieder nach links auf den Grünstreifen geschleudert. Im weiteren Verlauf geriet ihr Fahrzeug dann in den Straßengraben, wo es sich mehrmals überschlug und nach rund 50 Metern auf den Rädern zum Stehen kam.

Während am Lkw kaum Unfallspuren waren, wurde das Fahrzeug der Unfallverursacherin total beschädigt. Sie selbst wurde trotz Gurt und Airbag schwer verletzt, so dass sich die Rettungskräfte des Roten Kreuzes entschieden, zur Bergung der alleine im Fahrzeug befindlichen Fahrerin Feuerwehr und Rettungshubschrauber hinzuzuziehen.

Damit die junge Fahrerin sachgerecht und patientenschonend geborgen werden konnte, schnitten die Feuerwehren aus Thulba und Oberthulba das Dach so weit ab, dass es nach hinten geklappt werden konnte und somit Freiraum für die Bergung geschaffen war.

Zusätzlich wurden von der Rettungsleitstelle noch die Feuerwehren Thulba, Frankenbrunn, Hetzlos und Wartmannsroth alarmiert, die sich vorwiegend um die Absperrung der Unfallstrecke bemühten, denn der Rettungshubschrauber Christoph 18 aus Ochsenfurt landete direkt an der Unfallstelle. Er brachte die Fahrerin mit Verdacht auf Rückenverletzungen in eine Klinik nach Würzburg. Nach gut einer Stunde wurde der Verkehr wieder freigegeben. Insgesamt waren seitens der Feuerwehren rund 40 Helfer, einschließlich Kreisbrandrat Benno Metz vor Ort. Das Rote Kreuz war mit Notarzt und Rettungswagen aus Hammelburg, sowie einem Einsatzleiter aus Bad Kissingen vor Ort, dazu kam noch der Rettungshubschrauber.
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