Oberthulba
Planungen

Haltestelle wird barrierefrei

Die Auftragsarbeiten für den Busstopp am Hellbach sind vergeben worden. Beraten wurde in der Gemeinderatssitzung zudem über das Bürgerzentrum, ein Großprojekt, für das Fördergelder beantragt werden sollen.
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Die Bushaltestelle "Hellbach" soll jetzt ausgebaut werden. Foto: Gerd Schaar
Die Bushaltestelle "Hellbach" soll jetzt ausgebaut werden. Foto: Gerd Schaar
Die neue Ausgestaltung der Bushaltestelle am Hellbach war Thema in der Sitzung des Marktgemeinderates Oberthulba. Ausgeschachtet ist die etwa 40 Quadratmeter große Fläche schon. Jetzt vergab der Marktgemeinderat Oberthulba den Auftrag für die Pflasterarbeiten und weitere Erdbaumaßnahmen zur Hangsicherung an die Firma Bindrum in Höhe von knapp 30 000 Euro.
"Auf barrierefreien Zugang zum Bus wird dabei geachtet", erinnerte Bürgermeister Gotthard Schlereth (CSU/ FWG) an das darüber wachende Planungsbüro Hossfeld und Fischer. Eine noch zu installierende Überdachung werde im Anschluss getrennt ausgeschrieben, kündigte Schlereth an. "Allerdings ist an dieser Haltestelle kein voller Regenschutz zu erwarten", sagte Schlereth.


Energetische Sanierung

Wenn 5,9 Millionen Euro Fördergeld im Rahmen des Kommunal-Investitionsprogramms (KIP) für die Gemeinden des Landkreises Bad Kissingen verteilt werden, will der Markt Oberthulba unter den Antragstellern sein. "Wir haben zwei Großprojekte, für die es passen würde", nannte Schlereth den Umbau der Thulbatalhalle zur Versammlungsstätte für ein Bürgerzentrum in Thulba und die Neugestaltung des Marktplatzes in Oberthulba.
Im Rahmen des Projektes Bürgerzentrum sei nach den baugesetzlichen Vorgaben eine umfangreiche energetische Sanierung fällig. Auch die angegliederten Räume des Schützenvereins Bavaria hätten einen Vorteil durch diese Maßnahme. Beim Projekt Marktplatz gehe es um den Abbau baulicher Barrieren und um den Kampf gegen mögliche Leerstände mit attraktiver Gestaltung. "Es sind im Sinne von KIP Projekte, die nicht in bestehende Förderprogramme gepasst haben", so Schlereth. Die Räte waren begeistert über die Fördermöglichkeiten (bis 90 Prozent) und stimmten der Antragstellung zu. Priorität gaben sie ganz klar dem Projekt Bürgerzentrum in Thulba. Soll dieser Bau doch zukünftig als gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Begegnungsstätte dienen. In Oberthulba, Thulba, Wittershausen und Reith gab es im vergangenen Spätherbst Bürgerversammlungen. Jetzt nahm der Bürgermeister Stellung zu den Anregungen und Wünschen der Anwohner.


Tempo-Limit geplant

Das meiste habe sich inzwischen erledigt, war Schlereths Bericht zu entnehmen. Rosemarie Sellmann (WG Reith) erinnerte daran, dass die Sanitäranlagen in der alten Schule von Reith dringend einer Sanierung bedürfen. Angedacht wurde die Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit von derzeit Tempo 60 auf zukünftig 50 im Außenbereich der Kissinger Straße.
Ein entsprechender Beschluss werde in einer der nächsten Sitzungen fällig, so Schlereth in der Sitzung.

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