Thulba
Oldtimer

Große Karossen aller Art

Auch beim zweiten Mal ein voller Erfolg: US-Car und Oldtimertreffen lockte viele Aussteller und Besucher.
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Auch ein US-Taxi war mit von der Partie.  Foto: Bastian Reusch
Auch ein US-Taxi war mit von der Partie. Foto: Bastian Reusch
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Gut besucht sowohl von Ausstellern als auch Gästen war das zweite US-Car und Oldtimertreffen am Sportgelände des FC Thulba am vergangenen Sonntag. Am Morgen hatte es noch ein wenig auffrischende Feuchtigkeit von Himmelsseite gegeben, aber um elf Uhr, pünktlich zum Veranstaltungsbeginn hatte es aufgeklart, bestes Wetter also für alle, die es an diesem Sonntag nach Thulba zog. Am Ende konnte Organisator Philipp Gerlach das Fazit einer rundum gelungenen Veranstaltung ziehen.

Schon um elf Uhr herrschte Andrang auf Stellplätze für ältere Karossen aller Art und es sollte gar nicht so lange dauern, bis die Platzeinweiser ihre liebe Not hatten, da man nicht mehr wusste, wohin mit den vielen Ausstellern. Dies brachte Gerlach, der ansonsten wenig bis nichts zu bemängeln hatte, auch zu einem kleinen Kritikpunkt: "Da würde ich mir manchmal schon ein bisschen mehr Verständnis für unsere räumliche Situation wünschen. Wenn der Platz voll ist, ist er voll, mehr geht halt einfach nicht." Reservierungen seien laut Gerlach ebenfalls nicht zielführend, zu häufig käme es mittlerweile vor, dass reservierte Buchten dann leer blieben. Im Umkehrschluss müssten andere abgewiesen werden, da theoretisch kein Stellplatz mehr zur Verfügung stehe. Das waren aber auch schon alle Punkte, die dem Organisator ein wenig aufstießen. Ansonsten erlebten alle miteinander eine gelungene Veranstaltung. Insbesondere seine Mannschaft lobte Gerlach überschwänglich: "Ohne ein solch großartiges Team wäre eine Veranstaltung wie diese nicht möglich. Der Zusammenhalt im Stämauer-Club ist wirklich grandios und dann funktioniert das auch und macht allen großen Spaß." Die Organisation lief dementsprechend erneut sehr gut und man teilte sich die Aufgaben wie im letzten Jahr wieder. Der Stämauer-Club übernahm die Platzeinweisung, versorgte die Gäste mit kühlen Getränken, Bratwürsten und Steaks. Die Schützenjugend übernahm erneut die Kaffeebar mit selbstgebackenen Kuchen. Aber auch neben dem Kulinarischen war einiges geboten auf dem Gelände.

Neben der Hüpfburg und dem Eiswagen, die natürlich für die kleinen Besucher den Höhepunkt darstellten, gab es noch die Möglichkeit, sich auf einer Pick Up Ladefläche die Haare oder den Bart schneiden zu lassen. Zudem war Maler/Lackierer Wild Jack Kustoms ebenfalls wieder anwesend. Dessen Kunstfertigkeit zeigte sich durch die ausgestellten Schilder an seinem Stand schon in beeindruckender Art und Weise. Die Line Dance Gruppe aus Burgsinn passte ebenfalls wie gemalt ins Bild der Veranstaltung.

Aber die vielen mit großer Leidenschaft und ebenso großem Arbeitsaufwand restaurierten und gepflegten Oldtimer waren der eigentliche Mittelpunkt. Und es waren viele. 236 Oldtimer hatte der Stämauer-Club gezählt. "Ein persönliches Highlight hatte ich heute nicht. Die große Bandbreite war wieder einmal wirklich beeindruckend. Vom alten Bulldog über Motorräder, aber auch Autos wie der Manta oder Corvette war da alles dabei", freute sich Gerlach. "Leider wird nicht mehr so genau auf die Baujahre geachtet und so mancher fährt mit einem neueren Auto hier auf den Hof", meinte Gerlach anschließend mit einem Stirnrunzeln.

Letztlich sei aber alles super und friedlich abgelaufen. "Heute Morgen hatte ich wegen des Wetters schon ein wenig Bammel, aber es ist ja dann doch noch richtig gut geworden. Wir hatten wieder viele schöne Begegnungen und gute Gespräche. Die Besucherzahlen kann ich leider nicht schätzen, das waren zu viele", so Gerlach.

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