Ramsthal

Gemeinsame Liste aufgestellt

Bei der Wahl für den Kreistag haben sich die Freien Wähler und die FW-Altlandkreis Bad Kissingen mit dem Christlichen Bürgerblock (CBB) Hammelburg zu einem gemeinsamen Wahlvorschlag zusammengeschlossen.
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Die Nominierungsversammlung ging zügig vonstatten.  Foto: Hilmar Ruppert
Die Nominierungsversammlung ging zügig vonstatten. Foto: Hilmar Ruppert

Aus drei Gruppierungen setzt sich die Liste Freie Wähler/FW-Altlandkreis Bad Kissingen/Christlicher Bürgerblock Hammelburg für die Kreistagswahl im kommenden Jahr zusammen. Bezirksgeschäftsführer der Freien Wähler, Manfred Dülk, moderierte durch die harmonisch verlaufende Nominierungsversammlung.

Matthias Kleren (FW) und Reimar Glückler (CBB) begrüßten neben 39 Wahlberechtigten auch eine stattliche Zahl an Gästen im Gasthof in Ramsthal. Glückler betonte, wie wichtig es sei, beim Haushalt des Kreises mitzubestimmen. Er ging kurz auf den Haushalt, die verschiedenen Ausschüsse und den Stiftungsrat ein. Als große Investitionsmaßnahmen des Kreises benannte er das BBZ Münnerstadt, den An- und Neubau des Landratsamtes und den Straßenbau. Zu Beginn sei die Kandidatensuche etwas zäh verlaufen, aber letztendlich hätten sich mehr Kandidatinnen und Kandidaten gefunden als es Listenplätze gibt. "Wir haben versucht, die Plätze gerecht zu verteilen, und ich wünsche mir, dass die Liste heute Zustimmung findet", so Glückler.

Trotz der drei Gruppierungen herrschte Einigkeit, und der Vorschlag von Versammlungsleiter Dülk, eine Blockwahl durchzuführen, wurde angenommen. Danach stellten sich die 60 Kandidatinnen und Kandidaten - von denen die meisten anwesend waren - persönlich vor. Die vorbereitete Liste wurde anschließend von den 39 Stimmberechtigten einstimmig bestätigt.

Gudrun Schuster, die sich selbst als Urgestein der Freien Wähler bezeichnete, sprach ihre Glückwünsche für die gute Versammlung und die gute Liste aus. "Versucht euch einzubringen und am Ende möglichst viele Kreistagsmitglieder zu stellen", so Schuster.

Gotthard Schlereth, der die Liste auf Platz 1 anführt, knüpfte daran an. Die Vorstellungsrunde habe ihm gut gefallen. Er freute sich über das breite Spektrum an Berufen, darunter Bundeswehr und Landwirte oder auch amtierende und ehemalige Bürgermeister. "Wir haben dazu beigetragen, dass die Zeiten der absoluten Mehrheiten vorbei sind. Jetzt müssen wir hausieren gehen, Wahlveranstaltungen durchführen und zeigen, dass es ohne die Freien Wähler nicht geht", resultierte Schlereth.

Die Liste

Gotthard Schlereth, Andreas Trägner, Sabine Oschmann-Hockgeiger, Wolfgang Dünisch, Dr. Reinhard Schaupp, Matthias Kleren, Dominik Sitter, Sigismund von Dobschütz, Peter Sell, Eugen Albert, Walter Emmert, Alexander Frey, Oliver Lukaschewitsch, Johannes Schlereth, Stefan Lang, Uto-Paul Schmitt, Reimar Glückler, Leo Pfennig, Jürgen Karle, Andreas Kaiser, Daniel Lohfink, Uwe Dittrich, Johannes Krumm, Christian Höfler, Stefanie Schneider, Christian Zinn, Thomas Eyrich, Johannes Beck, Peter Brunner, Roland Dömling, Alexander Stolz, Klaus Zehe, Ulrike Zehner, Tony May, Rainer Kuhn, Manfred Söder, Denis Frey, Dieter Petsch, Julia Manninger, Agnes Rahm, Oswald Desch, Carmen Balling, Joachim Hockgeiger, Frank Erhard, Nicole Brandler, Thomas Rahm, Klaus Kippes, Günter Balling, Markus Daum, Peter Deller, Christof Hirt, Florian Arand, Thomas Reuter, Michael Deller, Arnulf Pfülb, Sandra Groten, Leon Wahler, Johannes Müller, Thomas Müller und Dieter Schölzke. Nachrücker: Peter Brandler und Armin Kachelmann.

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