Hammelburg
Abwasser

Gemeinsame Betreuung für die Kläranlage Aura

Die Gemeinde Aura und der Abwasserzweckverband (AZV) Thulba-Saale teilen sich künftig die Verantwortung für die Teichkläranlage in Aura.
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Die Bürgermeister Armin Warmuth und Thomas Hack ergänzen die Karte des Abwasserzweckverbands Thulba-Saale um Aura.Foto: Arkadius Guzy
Die Bürgermeister Armin Warmuth und Thomas Hack ergänzen die Karte des Abwasserzweckverbands Thulba-Saale um Aura.Foto: Arkadius Guzy

Die Gemeinde Aura und der Abwasserzweckverband (AZV) Thulba-Saale teilen sich künftig die Verantwortung für die Teichkläranlage in Aura. Armin Warmuth (CSU), AZV-Vorsitzender und Bürgermeister von Hammelburg, und Thomas Hack (CSU/ Bürger für Aura), Bürgermeister von Aura, unterzeichneten einen Betreuungsvertrag.

Es ist ein weiteres Stück interkommunaler Zusammenarbeit, sagte Warmuth. An zwei Tagen pro Woche übernimmt der AZV mit seinem Hammelburger Klärwerkspersonal die Betreuung der Anlage in Aura. "Neben der Kontrolle vor Ort gehören vor allem die Labortätigkeiten und die Berichts- und Protokollierungsarbeiten zu unseren Aufgaben", erklärte AZV-Geschäftsführer Burkhard Oschmann. Aura profitiert außerdem von der Einbindung in den 24-Stunden-Bereitschaftsdienst des AZV. "Wir holen uns das Wissen und die Expertise des AZV", erklärte Hack die Gründe für die geteilte Betreuung. An den restlichen Tagen ist die Gemeinde verantwortlich. Die Teichkläranlage selbst bleibe nach wie vor im Eigentum der Kommune.

Laut Oschmann gab es vor rund anderthalb Jahren den ersten Kontakt zwischen Aura und dem AZV, um nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu suchen. Die Kläranlage in Aura hat keine Fernwirktechnik, also muss auch immer tatsächlich jemand hinausfahren. Die Betreuung der Kläranlage macht für den AZV daher nur Sinn, weil er bereits die Kläranlage im Nachbarort Wittershausen betreut. Beide Aufgaben lassen sich für die Mitarbeiter miteinander verbinden.

Als Auftrag für die Zukunft nannte Hack die Installation von Fernwirktechnik für die Kläranlage Aura. Damit ließe sich die Anlage dann über das Leitsystem des AZV steuern. Der Betreuungsvertrag für die Teilbetriebsführung zwischen Aura und dem AZV gilt zunächst für fünf Jahre. Start der Zusammenarbeit ist der 1. Februar 2019.

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