Wartmannsroth
Kommunalpolitk

Gaststätte Völkersleier: Abriss bleibt als einzige Option

Für Senioren sei sie eher nicht geeignet, deshalb kommt eine Sanierung der ehemaligen Gaststätte in Völkersleier nicht in Frage.
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Das Gebäude der ehemaligen Gaststätte in Völkersleier soll nicht mehr saniert werden.Gerd Schaar
Das Gebäude der ehemaligen Gaststätte in Völkersleier soll nicht mehr saniert werden.Gerd Schaar

Die Sanierung der ehemaligen Gaststätte in Völkersleier bleibt aus. Das haben die Gemeinderäte aus Wartmannsroth mit 11:1 Stimmen entschieden. Im Mai hatten sie sich mit einer Ortsbesichtigung einen Einblick über den Zustand des Gebäudes verschafft. "Das heißt also langfristig gesehen Abriss", stellte Bürgermeister Jürgen Karle fest.

Er erinnerte an den Abriss der ehemaligen Gaststätte in Schwärzelbach, die im Zuge der Dorferneuerung ein ähnliches Schicksal hatte. Leicht machten es sich die Räte nicht mit ihrem jetzigen Beschluss. Denn lange wurde über mögliche Nutzungen des alten Gebäudes für Völkersleier diskutiert. Viele Besucher der Gemeinderatssitzung spitzten als Zaungäste ihre Ohren.

"Das alte Gasthaus hat wenig Charme", stellte Marcus Scholz (FW Schwärzelbach) fest. Könnte das Gebäude als Seniorenheim oder Tagesstätte genutzt werden, wie es Lothar Haas (WG Völkersleier) vorschlug? "Die Sanierung wäre ein Fass ohne Boden", sagte Joachim Lutz (WG Wartmannsroth). Weitere Stimmen meinten, dass dieser Platz in Völkersleier nicht optimal für Senioren geeignet und dass das Gebäude für solche Zwecke verbaut sei. Und was ist nach einem Abriss? "Vielleicht wird der kommende Gemeinderat darüber entscheiden", erklärte Karle. Ein Parkplatz oder zum Beispiel der Neubau eines Mehrgenerationenhauses wären einige Optionen.

Ein weiteres Thema war Völkersleier ist die geplante Photvoltaikanlage (PVA) "Solarpark" von Betreiber Sepp Ziegler. Jetzt lagen die Stellungnahmen der 27 Träger öffentlicher Belange zur beantragten Änderung des Flächennutzungsplans vor. Die Anzahl der Einwendungen war überschaubar. Gemeldet hatten sich beispielsweise die Kreisfeuerwehr wegen der Anfahrt und Beschilderung. Die Jagdgenossen befürchteten eine Beeinträchtigung der Jagd während der Bauzeit. Weitere Einwendungen und Hinweise kamen von der Unteren Naturschutzbehörde, vom Vogelschutz, vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) sowie vom Bauernverband (BBV). Jetzt wurden der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan mit 11:1 Stimmen von den Räten gebilligt. Die Pläne liegen demnächst öffentlich einsehbar im Rathaus aus.

Zu Überschwemmungen könne es bei heftigen Niederschlägen im Windheimer Triebweg kommen, hatten die Anwohner gemeldet. Der Graben reiche nicht aus, um so große Mengen Regenwasser aufzunehmen, bestätigte Hubert Roth (WG Windheim). Regelmäßig seien die Keller angrenzender Häuser mit Wasser zugelaufen. Jetzt sollen Umbauten für einen entsprechend großen Durchlass mit eingebautem Rost errichtet werden, beschloss der Gemeinderat.

Karle wies auf die rechtzeitige Listenaufstellung für Kandidaten des zukünftigen Gemeinderates hin. Die Kommunalwahlen 2020 werden in Wartmannsroth (inklusive Völkersleier, Heckmühle und Heiligkreuz), Waizenbach (inklusive Dittlofsroda und Windheim) sowie in Schwärzelbach stattfinden, gab er bekannt. "Meine Zeit als amtierender Bürgermeister ist

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