Elfershausen
Beschluss

Für den Bus wird es in Machtilshausen eng

Die Verlegung der Bushaltestelle vom Feuerwehrhaus an das Kriegerdenkmal in der Kapellenstraße ist perfekt. Sie stößt aber auf keine große Freude.
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Die Bushaltestelle am Machtilshausener Feuerwehrhaus existiert nicht mehr. Mitfahrer müssen am Kriegerdenkmal einsteigen, was den Busfahrern Probleme bei der Rückfahrt über die "Zeicht" bereitet.     Foto: Winfried Ehling
Die Bushaltestelle am Machtilshausener Feuerwehrhaus existiert nicht mehr. Mitfahrer müssen am Kriegerdenkmal einsteigen, was den Busfahrern Probleme bei der Rückfahrt über die "Zeicht" bereitet. Foto: Winfried Ehling

Die Bushaltestelle am Feuerwehrhaus in Machtilshausen gehört endgültig der Vergangenheit an. Mehrheitlich entschied der Marktgemeinderat die Schließung des Bus-Stopps im Mittelpunkt des Dorfes, der besonders den Schülern entgegenkam. Die Haltestelle für die Zubringerfahrzeuge des Kreisomnibusbetriebs (KOB) ist komplett an das Kriegerdenkmal in der Kapellenstraße verlegt. Der KOB benötigte für die Aufgabe der Haltestelle einen Beschluss des Rats.

Der schon lange währenden Diskussion um den Haltepunkt ging eine Ortsbegehung voraus, in der sich Verantwortlichen des Betreibers und Sachverständige für die Schließung aussprachen. Die Begründung: Auf einer Vorfahrtsstraße - wie es die Kapellenstraße ist - darf kein Bus rückwärts einfahren. Zudem kamen Bedenken auf, dass die Wehr bei einem möglichen Einsatz behindert würde. Die letzte Lösung wäre nach Dafürhalten der Experten eine Ein- und Ausstiegsstelle an der Bundesstraße. Denn sonderlich beliebt ist der Halt am Denkmal weder bei den Schülern noch bei den Busfahrern. Letztere müssen bei der Rückfahrt die Straße "Am Zeicht" ansteuern, die in der schmalen Anbindung und im weiteren Verlauf durch parkende Autos Probleme bereitet.

Kritik übte Walter Schmitt an der Begehung in der letzten Ferienwoche, zu der nicht eingeladen wurde. Bürgermeister Karlheinz Kickuth verwies auf eine Information im Gemeindeboten. Eine Vergrößerung der zu kleinen Aufstellfläche für Schüler sei nur über einen Grundstückskauf bei Anliegern zu lösen, vermutet er.

Dritter Stellplatz am Feuerwehrhaus

Zum Gerätehaus-Neubau der Feuerwehr Elfershausen bat die Regierung von Unterfranken um eine Festlegung des Fahrzeugkonzepts für die bedarfsnotwendige Anerkennung eines dritten Stellplatzes am neuen Gebäude. Die Gemeinde, die die Beschaffung eines Logistik-Fahrzeugs GW-L1 erwägt - eventuell in gebrauchtem Zustand - kann mit der Förderung für einen dritten Stellplatzes rechnen. Die Umsetzung ist aber im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Markts durchführbar. Eine Belegung der geförderten Stellplätze muss jedoch innerhalb fünf Jahre nach Baubeginn erfolgen.

Der Markt ist bestrebt, die Umsetzung des Konzeptes innerhalb der genannten Zeitspanne zu erfüllen. Ist dies auf Grund der finanziellen Situation nicht möglich, wird ein Logistikfahrzeug GW-L1 und ein neues Mehrzweck-Fahrzeug erworben, entschied das Ratsgremium einstimmig.

Als Materialkosten für ein Vordach am Dorfgemeinschaftshaus in Engenthal waren 5000 Euro kalkuliert. Doch beläuft sich diese Summe auf 1000 Euro zusätzlich. Volker Partsch kritisierte die Offerte wegen fehlender Vergleichsangebote. Der Punkt wurde zurückgestellt, bis der Verwaltung weitere Angebote vorliegen. Zur dritten Änderung des Bebauungsplans "Auraer Weg VI" informierte Geschäftsleiter Elmar Schubert über drei Eingaben, denen Folge geleistet wurde, oder noch wird. Die Änderung passierte einmütig als Satzungsbeschluss.

Mehr Grußworte in der Ortschronik

Den Zwist über die Grußworte in der neuen Ortschronik - in der allein der Bürgermeister eine Grußadresse schreiben wollte - entschied ein Ratsbeschluss. Dem Antrag von Rainer Kuhn und Günter Zink folgend, votierten die Räte mehrheitlich für weitere Grußworte des Schirmherrn (der bayerische Innenminister Herrmann), von Landrat Thomas Bold und von Pfarrer Norbert Wahler.

Gemeindliches Einverständnis bestand zur Bauvoranfrage zur Errichtung einer Überdachung für ein landwirtschaftliches Gebäude in Langendorf. Eine weitere Bauvoranfrage befürwortete der Rat ebenfalls. Der Besitzer eines bestehenden Gebäudes in der Ziegeleistraße will sein Anwesen zu einem Bürogebäude umbauen.

Wie Bürgermeister Kickuth auf Anfrage informierte, ist die Gemeinde verpflichtet, das Kanalnetz alle zehn Jahre auf seinen Bauzustand zu prüfen. Die Kanäle in der Langendorfer Saale-, Wirts- und Hännerstraße wurden vom Abwasserzweckverband (AZV) in Abstimmung mit der Verwaltung vorgeschlagen. Der AZV erstellte dazu einen Plan über den Umfang der Untersuchungen und die Darstellung der Schadensklasse. Bei den genannten handelt es sich um die meistgeschädigten Ableitungen. Der Bürgermeister schlug vor, Bautechniker Uwe Mützel möge dem Rat einen Überblick über die Maßnahme geben.

400.000 Euro weniger Kreisumlage

Der Kreisumlagebescheid des Haushaltsjahrs 2019 beläuft sich für den Markt Elfershausen auf 1,014 Millionen Euro. Dies sind gut 400.000 Euro weniger wie im Vorjahr. Der Auszahlung stimmten die Räte gegen zwei Stimmen zu.

Helmut Vierheilig und Alfons Hausmann wiesen auf teils erhebliche Beschädigungen am "Hünenweg" in Elfershausen und am Langendorfer "Wiesenweg" hin. Hier soll der Bauausschuss eine Einsicht vornehmen.

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