Fuchsstadt
Ausblick

Fuchsstädter Vereine sorgen für Vielfalt

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Fuchsstadt sprach Bürgermeister Peter Hart nicht nur anstehende Projekte an. Er würdigte auch das Bürgerengagement, das den Ort mitprägt.
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Bürgermeister Peter Hart (links) und sein Stellvertreter Manfred Öftring (rechts) haben beim Neujahrsempfang vier verdiente Fuchsstädter Bürger geehrt. Unser Bild zeigt (von links) Jürgen Sikora, Eleonore Mützel, Rainer Lell und Heinz Wagner.  Fotos: Winfried Ehling
Bürgermeister Peter Hart (links) und sein Stellvertreter Manfred Öftring (rechts) haben beim Neujahrsempfang vier verdiente Fuchsstädter Bürger geehrt. Unser Bild zeigt (von links) Jürgen Sikora, Eleonore Mützel, Rainer Lell und Heinz Wagner. Fotos: Winfried Ehling
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Wie in vielen Nachbargemeinden stehen in Fuchsstadt zahlreiche Baumaßnahmen im noch jungen Jahr an. "Wir werden 2016 ein Dorf der Baustellen sein", stellte Bürgermeister Peter Hart beim Neujahrsempfang fest.

Die Botschaft stößt nicht bei allen Bürgern auf Gegenliebe, denn sie beinhaltet auch die Nachteile, die solche Maßnahmen mit sich bringen. So erhält die Kissinger Straße eine neue Wasserleitung nebst Kanal - die entstehenden Behinderungen und eventuellen Kosten im Schlepptau.

Nach fast 50 Jahren Nutzung ist es an der Zeit für eine umfassende Sanierung der Grundschule. Hier ist vorgesehen, die Klassen während der Bauzeit in Vereinsheime und die Empore der Mehrzweckhalle auszulagern. Für das Verständnis seitens der Vereine bedankte sich der Rathausobere vorab.

Eher erfreulich ist die weitere Erschließung des Baugebiets "Hinterm Turm II", die der Gemeinde zwölf zusätzliche Bauplätze beschert. "Da eine starke Nachfrage besteht, sollten wir dies bald anpacken", erklärte Hart, der sich personellen Zuwachs und Attraktivität für das prosperierende Dorf erhofft.


Heimatfest im Jahr 2017

Im Vorgriff auf 2017 tangierte er das Heimatfest, das seine Schatten vorauswirft. Schon in den kommenden Monaten werden Gemeinde und die Vereine die Weichen für dieses Großereignis stellen.

Mit einem Rückblick in das vergangene Jahr verband der Bürgermeister sein Lob für die zahlreichen, engagierten Bürger und die Vereine, die in "Fuscht" dafür sorgen, "dass immer etwas los ist". Ohne Probleme, zum Beispiel bei Neuwahlen wie beim FC, den Fuschter Musikanten und dem MSC, wollen die Ehrenamtlichen versuchen, dass auch 2016 keine Langeweile an den Wochenenden aufkommt.

Herausragende Schwerpunkte lagen in den vergangenen zwölf Monaten in der Gründung der "Allianz Fränkisches Saaletal", der Erschließung des Gewerbegebiets "Neumühle" und der Neugestaltung des Wertstoffhofs. Die Beschlüsse und Weichenstellungen zur Nutzung von Windkraft sollen die Möglichkeit zur Erzeugung erneuerbarer Energie schaffen. Der Bau des Fuß- und Radwegs in Richtung Pfaffenhausen, die Planungen zum Ausbau der Kissinger Straße und zur Grundschulsanierung, die Beratungen zum Kernwege-Konzept und technische Verbesserungen im Kindergarten waren weitere Maßnahmen.


"Nicht selbstverständlich"

"Unsere Gesellschaft, unsere Kommune ist auf Menschen angewiesen, die sich für ihr Umfeld verantwortlich fühlen und aktiv sind. Die Politik und die Verwaltung brauchen dieses Engagement, das heute nicht mehr selbstverständlich ist. Ich bin daher sehr froh, dass es in Fuchsstadt so viel Bürgerengagement gibt, das zur Lebensqualität beiträgt", betonte der Bürgermeister.

Er nutzte den Empfang deshalb zur Würdigung einiger langjährigen Ehrenamtlichen, zu denen Eleonore Mützel gehört, die seit 30 Jahren die Mariengrotte auf dem Friedhof pflegt und mit frischen Blumen versorgt. Ihr überreichte er, gemeinsam mit seinem Stellvertreter Manfred Öftring, eine Dankesurkunde und ein Blumenbukett.


Ein Jahrzehnt an der Spitze

Die Urkunde und das Glaswappenbild der Gemeinde erhielten drei Vorsitzende, die seit mindestens zehn Jahren ihre Vereine führen. Dies sind Rainer Lell, der die Ehrung in Personalunion für den Fuschter Faschings-Club und den Weißbier-Club entgegennahm, Jürgen Sikora erhielt die Würdigung für den Karten-Club "Sechsämter", der unter anderem auch die Hallen-Fußballturniere organisiert, und Heinz Wagner nahm die Auszeichnung der Soldaten- und Reservistenkameradschaft für deren Einsatz für die Dorfgemeinschaft entgegen.


Grußwort von Monika Hufnagel

Beim Empfang, den der Gesangverein musikalisch mitgestaltete, stellte sich Gemeindereferentin Monika Hufnagel vor, die vor einigen Wochen diese Stelle in der Pfarreiengemeinschaft Saalekreuz neu besetzte. "Ich habe mich bereits eingearbeitet und fühle mich schon etwas angekommen", meinte sie mit dem Dank der Geistlichkeit für die gute Zusammenarbeit. Die anstehenden Aufgaben bat sie gemeinsam anzupacken.
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