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Diebach
Bürgerversammlung

Frische Ideen für den Ort gesucht

Die Dorferneuerung bleibt das zentrale Thema für Diebach. Bereits mehrfach tagten dazu Arbeitskreise, berichtete Ortsbeauftragte Elisabeth Assmann. Sie rief dazu auf, weitere Vorschläge einzubringen.
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Visionen für den Ortsteil gesucht: Elisabeth Assmann blickt auf die Gemeinde Diebach Foto: Gerd Schaar
Visionen für den Ortsteil gesucht: Elisabeth Assmann blickt auf die Gemeinde Diebach Foto: Gerd Schaar
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Die Themen Dorferneuerung und Sanierung der Ortsdurchfahrt standen im Mittelpunkt der schon traditionellen Bürgerversammlung an Dreikönig in Diebach. Ortsbeauftragte Elisabeth Assmann (Bündnis 90 / Die Grünen / Bürger für Umwelt) stellte sich nach ihrem Jahresbericht im Gasthaus Remling den Fragen der Anwohner.
Assmann erinnerte an die drei Arbeitskreise, die im vergangenen Jahr zu den Themen "Dorfleben", "Dorfgestaltung" und "Gewässer, Natur, Landwirtschaft" tagten. "Da tut sich viel", bestätigte Assmann und rief Bürger und Vereine, dazu auf, ihre Vorschläge auch weiterhin einzubringen. "Wir brauchen frische Ideen und Visionen", wies sie auf die derzeit schöpferische Phase der Dorferneuerung hin. Im Blick hatte Assmann dabei zum Beispiel auch die Diebacher Historie, den Tourismus sowie die Gestaltung von Bach und Wasserplätzen. "Ich wünsche mir die gute Beteiligung der Jüngeren, denn die muss ja mit den Ergebnissen der Dorferneuerung in Zukunft am längsten auskommen", so Assmann.


Versammlung angekündigt

Konkret interessierten sich die Anwohner über den Stand der Sanierung der Ortsdurchfahrt. "Es läuft", antwortete Assmann. Noch in diesem Monat soll es ein Treffen zu diesem Thema geben. Auf die Frage nach der Dauer der Dorferneuerung gab sie eine Schätzung von fünf bis zehn Jahren ab. "Zehn Jahre müssen reichen, ich will das noch erleben", meinte ein Senior unter den Anwohnern. Immerhin konnte Assmann bestätigen, dass das Verfahren Dorferneuerung auf dem Weg sei und mit dem Abschluss der Ideensammlung ab 2017 die konkrete Planungsphase erreicht sei. "Je begeisterter wir jetzt unsere Gestaltungsvorschläge entwickeln, desto besser sind die Aussichten auf staatliche Förderung", sagte sie. Bürgermeister Armin Warmuth (CSU): "Die Dorferneuerung stärkt die Identifikation des Ortsteiles Diebach und benötigt viel Engagement."
Die Anwohner interessierten sich auch für den Umbau der Vereinsring-Halle. Vorsitzender Fritz Gensler konnte bestätigen, dass die Arbeiten auf bestem Wege seien, damit die Anforderungen zum Brandschutz erfüllt werden. Ein weiteres Thema war die zurzeit beginnende Sanierung der Kirchenorgel. Kirchenpfleger Waldemar Hauk: "Die geplante Wanderausstellung des Bezirks - Leben auf dem Dorf - (ab 26. Februar an drei Wochenenden um 14 bis 16 Uhr im Pfarrsaal) wird Spendenmöglichkeit für die Orgel bieten." Ebenso will das Benefizkonzert des ansässigen Gesangvereins zur Finanzierung der Orgelsanierung beitragen, das für den kommenden April geplant ist, so die Sänger vom Liederkranz. Das geplante Kernwegenetz und der landschaftliche Vertragsnaturschutz per Ziegenherde waren ebenso Themen für weitere Nachfragen.


Weniger Bewohner

In ihrer Jahresrückschau-Statistik meldete Assmann einen leichten Bevölkerungsschwund von 26 Einwohnern gegenüber dem Vorjahr. Zum Jahreswechsel gab es 1014 Haupt- und 86 Nebenwohnsitze in Diebach. Es gab 20 Zu- und 33 Wegzüge. Den drei Geburten standen neun Sterbefälle gegenüber. Hoffnung machen die neun Eheschließungen angesichts von nur drei Scheidungen.