Wartmannsroth
Nominierung

Florian Atzmüller jetzt offiziell im Rennen um Wartmannsroths Chefsessel

Der Bürgermeister-Kandidat für Wartmannsroth erhielt 100 Prozent der CSU-Stimmen.
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Mit 100-prozentiger Zustimmung der CSU zieht Bürgermeisterkandidat Florian Atzmüller in den Wahlkampf. Hierzu gratulierte Landrat Thomas Bold. Foto: Gerd Schaar
Mit 100-prozentiger Zustimmung der CSU zieht Bürgermeisterkandidat Florian Atzmüller in den Wahlkampf. Hierzu gratulierte Landrat Thomas Bold. Foto: Gerd Schaar
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Der 37-jährige Florian Atzmüller ist bereits seit zweieinhalb Jahren CSU-Ortsvorsitzender in der Gemeinde Wartmannsroth. Er ist darüber hinaus aktiv im Pfarrgemeinderat und Mitglied im Dekanatsvorstand Hammelburg. Atzmüller ist verheiratet und hat eine zweijährige Tochter. Jetzt wurde er auf der Nominierungsversammlung offiziell als Kandidat für das Bürgermeisteramt von den Mitgliedern des CSU-Ortsverbandes einhellig bestätigt. Die Kommunalwahl findet am 15. März 2020 statt.

"Ich will ein Kümmerer zum Wohl der Gemeinde sein", hat sich Atzmüller fest vorgenommen, der Herzblut für seine Heimatgemeinde fließen lässt. Anstehende Projekte, wie zum Beispiel Dorferneuerungen und Sanierungen der Ortsdurchfahrten, will er beschleunigen und erfolgreich umsetzen. Weitere Themen sind für ihn: Kindergärten, Senioren, Digitalisierung und Ehrenämter.

In Dittlofsroda aufgewachsen

Atzmüller wuchs in Dittlofsroda auf, wo er die Grundschule besuchte. Dort war sein Vater Alois viele Jahre lang als Lehrer tätig. Nach dem Abitur (2001) und dem Grundwehrdienst schlug Florian Atzmüller die Beamtenlaufbahn ein. Dem beruflichen Start bei der Deutschen Rentenversicherung in Würzburg folgte ein duales Verwaltungsstudium und der Masterabschluss im Wirtschaftsrecht. Weitere berufliche Stationen gab es in Regensburg (Bezirk Oberpfalz) und München (Bayerisches Wirtschaftsministerium). Seit 2016 ist Atzmüller Sachgebietsleiter für Soziale Angelegenheiten und Senioren beim Landratsamt Main-Spessart. "Ich trage dort die Personalverantwortung für 30 Kolleginnen und Kollegen" betonte er.

So bringe er nicht nur langjährige Verwaltungserfahrung sondern auch die praktische Fähigkeit mit, auf die Sorgen der Bevölkerung einzugehen. Näher am Menschen sein, ihnen zuhören, Entscheidungen vermitteln und akzeptable Lösungen finden, das schwebe ihm als wichtige Merkmale im Bürgermeisteramt vor. Als Kümmerer für die Gemeinde Wartmannsroth will Atzmüller nun mit Rückendeckung seiner Partei in den Wahlkampf ziehen. "Packen wir es an!", dankte er für die 100-prozentige Zustimmung.

Unterstützung findet Atzmüller in Landrat Thomas Bold (CSU), der jetzt die Wahlleitung bei der Nominierungsversammlung übernahm. Dieser Termin bot Bold die Gelegenheit, auf die Themen Stromtrasse P 43 und die Entwicklung des Landkreises Bad Kissingen einzugehen. Den hoch qualifizierten Arbeitsplätzen im Kurbereich und den sicheren Standorten der Bundeswehr stünde ein bedauerlicher Mangel an Fachkräften entgegen. Deshalb sei weiterhin in das Bildungswesen und in die Infrastruktur zu investieren.

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