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Feuerwehr Engenthal: 2018 war ein ungewöhnliches Jahr

Das Gerätehaus wurde abgerissen, weil hier ein Dorfgemeinschaftshaus entsteht. Dafür wurden wieder jede Menge Arbeiten in Eigenleistung erledigt.
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Für seine Verdienste bei der Feuerwehr nahm Thomas Schipper (rechts) das Ehrenzeichen des Landesverbands von Landrat Thomas Bold entgegen. Winfried Ehling
Für seine Verdienste bei der Feuerwehr nahm Thomas Schipper (rechts) das Ehrenzeichen des Landesverbands von Landrat Thomas Bold entgegen. Winfried Ehling
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Ein ungewöhnliches Jahr liegt hinter der Feuerwehr Engenthal, bedingt durch den Umzug in eine Doppelgarage, denn das Gerätehaus fiel im Juli der Spitzhacke zum Opfer. Nach Mehrheitsvotum der Einwohner und des Gemeinderats entsteht hier das künftige Dorfgemeinschaftshaus, das kürzlich Richtfest feierte.

Dem Bericht des Kommandanten zufolge begann die Wehr vor dem Abriss des Gerätehauses mit dem Einrichten der Garage als künftiges Domizil. Neben Regalen und Trennwänden installierte die Wehrleute die Beleuchtung und Steckdosen und montierten die Sirene, um die Alarmierung zu sichern. Danach folgte der Umzug der technischen Gerätschaften.

Die Vorkehrungen im Gerätehaus ermöglichten dann die gefahrlose Entkernung des Gebäudes, das bis auf die Grundmauern in Handarbeit eingelegt wurde. Den Rest erledigten entsprechende Bau-Maschinen, damit im Herbst die Arbeiten für das Gemeinschaftshaus starten konnten. Wie Schipper betonte, fiel hier ein gerütteltes Maß an Eigenleistung an.

Bei den Neuwahlen wurden die Kommandanten und die Kassenprüfer bestätigt. Kommandant Thomas Schipper und sein Stellvertreter Micha Strauß sind für sechs Jahre wiedergewählt, die Kassenprüfer Michael Sattel und Norbert Vogler nahmen ebenfalls ihre Wahl an.

Die Engenthaler Floriansjünger haben aktuell 18 aktive Mitglieder, einen Jugendlichen einbezogen. Neben Arbeitstagungen, Dienstbesprechungen und Lehrgängen nahmen die Engenthaler auch am 150. Jubiläum der Euerdorfer Feuerwehr teil. Bei der Alarmübung im ehemaligen Schaeffler-Gebäude in Elfershausen kam der Wehr die Wasserförderung ins Werksinnere zu. Beim Unwettereinsatz Ende Mai bot die Wehr ihr Hilfe bei der Straßenreinigung am Kindergarten in Elfershausen an. Zum morgendlichen Brandeinsatz in Langendorf konnte sie nicht ausrücken, da nicht genügend Einsatzkräfte zur Verfügung gestanden haben.

Bei der Staatlichen Ehrung in Trimberg erhielten Arnold Heinlein und Reinhold Brux das goldene Steckkreuz für 40 Jahre aktiven Dienst, Johannes Krumm wurde für 25 Jahre mit der silbernen Auszeichnung gewürdigt. Thomas Schipper selbst nahm für langjährige Kommandantenzeit und seine Leistungen für die Ortswehr das silberne Ehrenkreuz des Landes-Feuerwehrverbands entgegen.

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