Westheim bei Bad Kissingen
Fasching

Faschingszug in Westheim

Nur alle zwei Jahre gibt es in Westheim einen Faschingszug. Dafür ist er immer fantasievoll gestaltet.
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Ich habe einen Eimer auf dem Kopf - ich bin ein Marshmallow.Foto: Gerd Schaar
Ich habe einen Eimer auf dem Kopf - ich bin ein Marshmallow.Foto: Gerd Schaar
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Nicht nur die Zugstrecke durch den Stadtteil war für die Narren etwas abgeändert. Auch mancher Motivwagen war verschwunden, da die Auflagen immer einschränkender werden, wie der Vereinsring erklärte. Doch gerade mit seinen vielen Fußgruppen kam der Faschingszug in Westheim beim Publikum gut an.

"Glück kann doch ein jeder vertragen - nicht nur an den Faschingstagen", hieß der Spruch der vierblättrigen Glücksbringer vom Film- und Fotoclub. "Wenn wir Bienen einmal von der Erde verschwinden, dann nehmen wir euch Menschen mit", machte der Waster Bienenschwarm auf den Insektenrückgang aufmerksam.

Die Westheimer Wander- und Silvesterclique nahm sich die neuen Straßenlaternen in den Stadtteilen von Hammelburg vor. Die von Donald Trump geplante Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko griff dagegen der Warsteiner-Club aus Westheim auf. Von ihrem Motivwagen "Space-Shuttle" aus versorgten die Mitglieder des FC Westheim die Besucher "völlig losgelöst" mit Süßigkeiten.

Von den Zuschauern schon erwartet wurden die Kümmidamen mit ihren kreativen Ideen. Diesmal präsentierten sie sich als Schneeköniginnen aus dem Saaletal. Passend dazu ließen auch "The Voices" des Westheimer MGV die Schneeflocken tanzen. Auf die Fledermäuse im Kirchturm ging die Gruppe "Five Squaws" ein. Für die nötigen Takte sorgte die Band "Änner-und-zwä". Das langsame Sterben der Gasthäuser in den Dörfern bedauerte der Stammtisch.

Die Marshmallows kamen als süße Fußgruppe daher. Aufpassen musste man dagegen, dass man nicht in die Fänge der Zulu-Krieger aus Obererthal und Ramsthal geriet. Der Kegelverhob trotz einer Menge Luftballons nicht ab. Bereit zum Kampf für Westheim war Zorro mit Degen und Mantel.

Am Faschingszug beteiligten sich auch die Kinder aus dem Kindergarten St. Peter und Paul. Sie steckten im Netz einer Spinne. In einer Stretch-Limousine genossen die Fellas aus Diebache zusammen mit der Ortsbeauftragten Gabi Ebert und Waldemar Gress die Promi-Fahrt auf der Strecke. Weitere Teilnehmer des Faschingszugs kamen aus Feuerthal, Langendorf, Fuchsstadt, Aura, Thulba und Hammelburg.

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