Hammelburg
Schützen

Ehrungen und Neuwahlen bei der Hammelburger Schützengesellschaft

Einige Neuerungen sorgen für positive Stimmung bei der Hammelburger Schützengesellschaft.
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Teil-Neuwahlen ergänzen den Vorstand der Hammelburger Schützengesellschaft (von links): Peter Treutlein, Christine Füller, Hildegard Sommer, Maria Sell und Helmut Jurrat. Winfried Ehling
Teil-Neuwahlen ergänzen den Vorstand der Hammelburger Schützengesellschaft (von links): Peter Treutlein, Christine Füller, Hildegard Sommer, Maria Sell und Helmut Jurrat. Winfried Ehling
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Not macht erfinderisch, heißt es. So beim ältesten Sportverein der Saalestadt, der Schützengesellschaft, die auch ohne "festen" Gastwirt auskommt. Die Vermietung des Lokals für Familienfeiern und Vereinsfeste entpuppte sich als Glücksgriff, der sogar noch etwas mehr einbringt als ein Vertragspächter.

Allerdings das auch mit mehr Arbeit - zum Beispiel Aufräumen und Reinigen - für die Schützen verbunden, wie Schützenmeister Friedrich Schellenberger in der Jahreshauptversammlung einräumte. Die neue Einnahmequelle helfe jedoch, einige finanzielle Verpflichtungen zu schultern, verkündete er in seinem Bericht. "Eigentlich ist ein fester Wirt gar nicht mehr gewünscht", fügte er hinzu.

Weitere Neuerungen und Umstellungen erwiesen sich ebenfalls als Efolg. Erstmals verlegten die Schützen ihr Feldbogenschießen "Wilde Sau" vom Oktober in den Sommer, was mehr als 160 Startgebühr-zahlende Teilnehmer einbrachte. Die Organisation könne noch optimiert werden, hieß es, doch der Termin zur warmen Jahreszeit sei festgeschrieben.

Der Schuss auf den Adler, das Königsschießen, könnte jedoch mehr Beteiligung vertragen. Diesen Wettbewerb will die Schützengesellschaft künftig mit dem "Robin Hood"-Turnier zusammenlegen- heuer findet es am 14. September statt. Die Proklamation der Besten folgt eine Woche später.

"Die Einnahmen liegen über den Ausgaben", lautete die Kurzinformation von Schatzmeister Michael Nikoleiski, der seinen Kassenbericht natürlich konkretisierte. Nikoleiski verlas zudem den Haushaltsplan für das laufende Jahr, der in Einnahmen und Ausgaben auf rund 21 000 Euro datiert und einmütige Zustimmung erhielt.

Sportleiter Heinz Frötschner gab einen Ausblick auf die Aktivitäten. Das Neujahrs- und das Osterschießen, die Rundenwettkämpfe der fünf Teams in verschiedenen Disziplinen, die Gesellschafts-Meisterschaften mit 35 Meistertiteln sowie das Preis- und Königsschießen füllen das Sportjahr.

Für die Bogenschützen legte Bogenreferent Peter Treutlein die Bilanz auf. Bei gestiegener Mitgliederzahl erreichten die Robin Hoods sehr gute Ergebnisse bei der Gau- und der 3D-Landesmeisterschaft. Er berichtete zudem über erfreulichen Besuch beim Tag der offenen Türe und beim beliebten "Schnupperschießen" und begrüßte die die Zusammenlegung der Meisterschießwettbewerbe beider Abteilungen.

Schellenberger und Frötschner ehrten im Anschluss die langjährigen und verdienten Mitglieder. Helmut Jurrat nahm die Auszeichnung für 40 Jahre Mitgliedschaft im Nachgang entgegen, Gianni Cappelletti und Christine Füller erhielten die silberne Ehrennadel für 25-jährige Treue und besondere Verdienste. Mit Vereinsmeistertiteln wurden Friedrich Schellenberger, Michael Nikoleiski, Jens Rauch, Helmut Jurrat, Wolfgang Sommerfeld und Peter Treutlein und dessen Kinder Julian und Fiona geehrt.

Die Ergänzungs-Neuwahlen leitete Christian Schmalzbacher. Dabei wählten die Mitglieder Peter Treutlein zum 2. Schützenmeister, als stellvertretender Sportleiter agiert Andreas Rieß, 2. Schriftführerin ist Christine Füller. Schatzmeister Michael Nikoleiski führt sein Amt kommissarisch weiter. Ämter im erweiterten Vorstand übernahmen Hildegard Sommerfeld und Helmut Jurrat. Peter Treutlein wurde zum Bogenreferenten gewählt, Maria Sell bleibt im Kassenprüferamt.


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