Hammelburg
Bundeswehr

Dolmetscher in Ruhestand verabschiedet

Am Ausbildungszentrum Infanterie wurde Peter Martin nach 42 Dienstjahren in den Ruhestand versetzt
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Brigadegeneral Michael Matz zeichnete Peter Martin für seine Verdienste aus.  Foto: Anja Gehring-Joneitis
Brigadegeneral Michael Matz zeichnete Peter Martin für seine Verdienste aus. Foto: Anja Gehring-Joneitis

Am Ausbildungszentrum Infanterie wurde Peter Martin nach 42 Dienstjahren in den Ruhestand versetzt. Für seine Verdienste erhielt er die Ehrennadel des Ausbildungszentrums.

"Mit Ihnen geht zum 30.4. das Sprachmittler-Urgestein der Infanterie", verabschiedete der Kommandeur und General der Infanterie, Brigadegeneral Michael Matz, Peter Martin vor dem angetretenen Stab des Ausbildungszentrums Infanterie. Als mittlerweile 12. Kommandeur des Ruheständlers, bedankte sich General Matz sehr herzlich für die mehr als 37 Jahre am Standort und zeichnete ihn für seine Verdienste mit der Ehrennadel des Ausbildungszentrums Infanterie aus. Zu seinen Aufgaben gehörten Einsätze als Dolmetscher bei internationalen Veranstaltungen, Bearbeitung von Übersetzungsaufträgen sowie militärische Fachvorträge in englischer Sprache. In der Truppe genoss er ein hohes Ansehen.

Martin, der seinen Grundwehrdienst 1975 bis 1976 absolvierte, begann am 1. Dezember 1977 seinen Dienst beim Sprachendienst der Bundeswehr. Nach der Einarbeitungszeit bei der damaligen Wehrbereichsverwaltung in München, nahm er seine Tätigkeit als Sprachmittler für Englisch bei der Kampftruppenschule 1 in Hammelburg auf. Abgesehen von vier Jahren, die er bei der 12. Panzerdivision in Veitshöchheim absolvierte, diente Peter Martin ausschließlich am Standort Hammelburg.

Norman Möller

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