Hammelburg
Theater

Die Weihnachtsgeschichte als Krimi

An Heiligabend herrscht "Aufregung in Betlehem"
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Voller Begeisterung sind die Kinder aus Frankenbrunn dabei. Fotos: Gerd Schaar.
Voller Begeisterung sind die Kinder aus Frankenbrunn dabei. Fotos: Gerd Schaar.
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Auf eine Weihnachtsgeschichte von recht ungewöhnlicher Art dürfen sich die Besucher der Dorfkirche in Frankenrbrunn an Heiligabend um 16 Uhr freuen. Dort gibt es die Aufführung des Weihnachtstheaters mit dem Titel "Aufregung in Betlehem", dargestellt von den Kindern und Jugendlichen aus Frankenbrunn. Die Regie führt Otto Granich.

Mit voller Begeisterung sind sie dabei, die Kids aus der Grundschule bis hin zu den Jugendlichen. Insgesamt rund zwei Dutzend Darsteller sind davon fasziniert, dass heuer die Geschichte rund um die Geburt des Jesuskindes nicht wie üblich dargestellt wird, sondern in moderner Art einmal ganz anders. Der frisch Geborene wird entführt, so gerät die Weihnachtsgeschichte zum Kriminalfall. Die Suche nach Opfer und Täter kann beginnen. Autor dieser ungewöhnlichen Krimigeschichte "Aufregung in Betlehem" ist Heinrich Kraus.

Freilich werden weitgehend die üblichen Rollen aus der Weihnachtsgeschichte bedient. Es gibt also Maria und Josef, verschiedene Hirten und ihre Herden bis hin zu den drei Königen. Die Kids haben ihren Spaß daran, als Rhönschaf, Esel oder Ochse auf der Bühne bzw. Altarstufen zu erscheinen. Auch Granichs Enkelin Paula spielt mit. Sie ist die Maria und Tristan der Josef. Priano ist in die Rolle des Entführers geschlüpft. Mitspielerin Johanna: "Mir macht es einfach Spaß, mitzuspielen". So ein gemeinsam erarbeitetes Theaterstück schmiede die Freundschaft, bestätigen einige Mitspieler aus den Hintergrund.

Granich betont, dass durch solche Aktionen der Kontakt zwischen den Altersstufen von Kindern bis Jugendlichen gepflegt werde. Bei den Regiearbeiten blüht der pensionierte Pädagoge auf. Besonders der Umgang mit den Grundschülern entspricht Granichs ehemaligem Arbeitsfeld. Seit er im Ruhestand sei, sagt er, habe er immer weniger Zeit. Granich engagiert sich gern mit Eigenleistungen, so zum Beispiel bei Arbeiten rund um die Frankenbrunner Kapelle, die im kommenden Jahr ihr 300-jähriges Bestehen feiert.
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