Schwärzelbach
Engagement

Blick in die Rhön auf neuer Bank

Die Serie der Rhönsitzbänke ist jetzt komplett. Aufgestellt wurden die Sitzgelegenheiten an markanten Stellen mit guter Aussicht auf die Kulturlandschaft Rhön.
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Joachim Leitschuh (von links), Florian Atzmüller, Roland Brönner und Edgar Thomas stellen die Bank an ihren Platz.  Fotos: Gerd Schaar
Joachim Leitschuh (von links), Florian Atzmüller, Roland Brönner und Edgar Thomas stellen die Bank an ihren Platz. Fotos: Gerd Schaar
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Mit der fünften und letzten Holzbank, die samt Tisch am Mittwochabend am ehemaligen Wasserhaus aufgestellt wurde, endete die Aktion "Rhönsitzbank". Edgar Thomas, stellvertretender Vorsitzender des Vereins "Unsere Rhön - gemeinsam stark" ist der Stifter und Initiator der Aktion "Rhönsitzbank". Handwerklich unterstützt wurde Thomas beim Bankbau durch Martin Renninger und Markus Thomas.

Ihren endgültigen Standort sollen Sitzbank und Tisch direkt am Gedenkstein für den freiwilligen Landflächentausch zwischen Neuwirtshaus und Schwärzelbach erhalten. Weitere Standorte solcher Bänke sind in Stangenroth, Hohenroth, Sandberg und Wüstensachsen in den Landkreisen Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Fulda. "Es ist mehr als der bloße Abschluss der Diskussion über einen Nationalpark Rhön", sagte Thomas.

Einweihung gefeiert

Denn statt nach hinten zu schauen, soll der Wanderer bei seiner Rast auf der Holzbank lieber die schöne Rhön-Landschaft im Blick haben. Deshalb seien diese Bänke an markanten Stellen mit guter Aussicht auf die Kulturlandschaft Rhön errichtet worden. Die Idee mit den Holzbänken von Edgar Thomas ist nicht neu. So stehen zum Beispiel im Bereich Nüdlingen schon längst welche von ihm. "Beim Sitzen auf diesen Bänken soll per Blick die Verbindung mit der Heimat aufgenommen werden", sagte er zur Zeitung.

Eingeladen zur Bankeinweihung wurden jetzt nicht nur die Mitglieder des mittlerweile auf etwa 600 Leute gewachsenen Vereins "Unsere Rhön - gemeinsam stark". Auch die Ortsbevölkerung der Gemeinde Wartmannsroth fand sich freudig ein. So kamen rund 50 Gäste zusammen. Auf dem Grill brutzelten die Bratwürste, und Getränke standen bereit. Man genoss bei untergehender Sonne und noch angenehmer Temperatur den beginnenden Abend in der südlichen Rhön.

"Die Verbindung zur Heimat, nämlich zum Kulturland Rhön, ist ein wichtiges Ziel unseres Vereins", betonte Thomas nochmals. Über den bloßen Begriff hinaus stecke viel mehr hinter "Heimat", nämlich beispielsweise der Fürsorgegedanke. Durch das Aufstellen der Rastbänke soll jetzt dem Einsatz der Bevölkerung für den Heimatgedanken gedankt und gewürdigt werden.

Unter den Gästen waren auch die beiden zukünftigen Kandidaten für das Bürgermeisteramt der Gemeinde Wartmannsroth, Roland Brönner, zurzeit stellvertretender Bürgermeister, und Florian Atzmüller anzutreffen. Man könnte doch aus dem verlassenen Wasserhaus etwas machen, regte Atzmüller an. Zumindest existiere die Überlegung, dass dieses Wasserhaus als Löschwasserzisterne dienen könne, bestätigte Brönner. Das sei beim Löschen von Wald- und Flurbränden hilfreich. Froh über den Standort der Holzbank war Landwirt Joachim Leitschuh aus Neuwirtshaus: "Das fügt sich optimal in das Netz der Rad- und Brennerwege."

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