Wartmannsroth
Vereine

Beschwingtes Jubiläumskonzert

Die Musikvereinigung Wartmannsroth feierte ihr 90-jähriges Bestehen.
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Mario Hugo (oben rechts) ehrte langjährig aktive Musikanten.  Foto: Gerd Schaar
Mario Hugo (oben rechts) ehrte langjährig aktive Musikanten. Foto: Gerd Schaar
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Das 90-jährige Bestehen der Musikvereinigung Wartmannsroth wurde am Samstagabend mit einem außergewöhnlichen Konzert im Feuerwehrhaus gewürdigt. "Wo sonst hat es in dieser Region schon eine Live-Hitparade der Blasmusik gegeben?", meinte Vorsitzender André Reith.


Zeit für Ehrungen

Mit dieser Flexibilität bewiesen die 37 Musiker ihre Leistungsfähigkeit. Ganz vorn lag die Vogelwiese-Polka, gefolgt von der Polka "Böhmischer Traum" auf dem zweiten Platz und dem "Schnitzer aus der Rhön" auf Platz drei. Die Zuhörer hatten die Wahl unter rund zwei Dutzend Vorschlägen, von denen 14 Titel gespielt wurden. Thomas Kleinhenz und Dirigentin Laura Breuter moderierten. Für Breuter war es das letzte Konzert der Musikvereinigung Wartmannsroth, für das sie den Taktstock hob. Mit Dank und Lob wurde sie verabschiedet. Ihren Platz wird wieder Peter Koberstein einnehmen, bis ein Nachfolger gefunden ist.
Solch ein Jubiläumskonzert ist auch ein hervorragendes Forum, die aktiven Musikanten zu ehren. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Mario Hugo überreichte die Urkunden und Ehrennadeln im Namen des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB). Gold für 50 Jahre aktiven Musizierens ging an Anton Bischof und Norbert Koberstein. Gold für 40 Jahre erhielten Thomas Kleinhenz und Paul Reinhart. Goldnadeln für 30 Jahre lagen bereit für Manuel Betz, André Reith, Jochen Reith, Andreas Tröger und Christian Wickel. Marco Richter erhielt Silber für 20 Jahre aktiven Musizierens. Bronze für zehn Jahre ging an Alicia Böhm, Johanna Koberstein, Katharina Koberstein, Helena Manger, Louisa Roth und Celine Schaupp. "Solche Ehrungen gibt es nur alle fünf Jahre", betonte Hugo.
Der Vereinschronik ist zu entnehmen: "Im Jahre 1927 fanden sich neun Idealisten aus der Gemeinde auf Anregung des damaligen jungen Bürgermeisters Ludwig Bischof zu einer Musikkapelle zusammen. Die Gründungsmitglieder waren: Franz Lutz, Lorenz Glück, Leo Zeitz, Eugen Reith, Heinrich Häusler, Karl Blum, Josef Morshäuser, Karl Koberstein und Oswald Wagner." Durch den Zweiten Weltkrieg wurde das Wirken der Kapelle unterbrochen. Erst 1946 gelang es dem Kapellmeister Franz Lutz die Kapelle neu zu beleben. 1965 wurde die Musikvereinigung mit Uniformen ausgestattet. Im Mittelpunkt des Jahres 1977 stand das Kreismusikfest vom 28. bis 30. Mai zum 50. Bestehen der Kapelle.
Ein wichtiger Bestandteil des Vereins ist heute die Bläserjugend. Schon längst etabliert hat sich auch die Veranstaltung "Rock am Schafberg".

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