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Sulzthal
Gemeinderat

Bauanträge und Abwasserzweckverband

Der Gemeinderat kam zur letzten Sitzung im Jahr 2019 zusammen.
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Im Baugebiet "Haiger" in Sulzthal wird weiter viel gebaut. Foto: Hilmar Ruppert
Im Baugebiet "Haiger" in Sulzthal wird weiter viel gebaut. Foto: Hilmar Ruppert

In der dreizehnten und zugleich letzten Sitzung des laufenden Jahres genehmigte der Gemeinderat zwei Bauanträge und zeigte sich an der Kooperation Klärschlammverwertung mit dem AZV Thulba-Saale interessiert. Bürgermeister Weingart gab einen kurzen Rückblick auf 2019.

Einstimmig mit 7:0 genehmigte der Rat den Neubau eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage (Fl.Nr. 672/17) sowie eines Einfamilienhauses mit Garage (Fl.Nrn. 672/45 und 672/50). Beide Bauvorhaben benötigen Befreiungen vom Bebauungsplan im Geltungsbereich "Haiger" wegen Überschreitung der Baugrenze, der Traufhöhe und der Dachform. Die Befreiungen wurden erteilt.

"Die Klärschlammverwertung mit dem Abwasserzweckverband Thulba-Saale zeigt keinerlei Richtwerte und ist damit für uns völlig unkalkulierbar", brachte Johannes Büttner vor. Letztendlich stimmte man aber für die Kooperation und die erforderliche Machbarkeitsstudie.

Weingart informierte über Neuerungen bei der geplanten Gleichstromtrasse. So hätte sich die Anzahl der benötigten Kabel halbiert. Wo acht Kabel geplant waren genügten jetzt vier, wo vier geplant waren zwei. Der benötigte Korridor schrumpfe damit von 45 auf 20 Meter Breite.

In seinem Rückblick ging der Bürgermeister auf die Windkraftanlage ein, deren Genehmigung jetzt vorläge und deren Baubeginn und Fertigstellung für nächstes Jahr geplant sei. Er erinnerte an die Sanierung Teilstrecke Langenbergstraße im Rahmen der Kernwegeförderung und an die Umstellung der Ortsbeleuchtung auf LED. In Kürze solle die Sanierung des Wasserhochbehälters beginnen und ein Grobschmutz-Rechen in der Gemeinschaftskläranlage eingebaut werden. "Wir haben viel bewegt. Ich bedanke mich bei allen, die zur Verbesserung der Lebensqualität im Ort beigetragen haben, insbesondere beim Gremium", so Weingart abschließend.

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