Hammelburg
Kommunalwahl

Armin Warmuth will Bürgermeister in Hammelburg werden

Armin Warmuth möchte Rathauschef in Hammelburg werden. Hierüber informierte jetzt Detlef Heim, CSU-Ortsvorsitzender in Hammelburg.
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Armin Warmuth möchte Rathauschef werden in Hammelburg. Foto: Markus Reeh
Armin Warmuth möchte Rathauschef werden in Hammelburg. Foto: Markus Reeh
Vorstandschaft und Stadtratsfraktion der Christsozialen haben laut Heim in ihrer Sitzung am Dienstag beschlossen, der CSU-Ortsversammlung am 4. Dezember Armin Warmuth als Bürgermeisterkandidaten vorzuschlagen.

"Ich engagiere mich seit vielen Jahren ehrenamtlich für die Gemeinschaft. Hammelburg und seine Ortsteile sind liebenswert. Ich bin hier von Kindheit an verwurzelt", erklärte Warmuth am Donnerstag auf Anfrage. Beruflich habe er viel mit Zahlen, aber insbesondere auch mit Menschen zu tun. Das mache ihm Spaß.

"Ich kenne die Zukunftsfragen und die finanzielle Situation der Stadt Hammelburg, bin mir aber sicher, dass diese gemeinsam zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger zu lösen sind. Dieser Herausforderung stelle ich mich gerne und gehe sie mutig an", bekräftigte der 46-jährige Bankkaufmann.

Armin Warmuth verfügt über eine zwölfjährige Erfahrung als Stadtrat, war zeitweise Fraktionssprecher, ist Ortsbeauftragter des Stadtteils Diebach sowie stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender in Hammelburg.

"Familie steht voll dahinter"

"Ich habe mir diesen Schritt reiflich überlegt, natürlich auch mit meiner Familie hierüber lange gesprochen, und sie steht voll dahinter", erklärte er. Der Diebacher ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von sechs und acht Jahren.

Ehrenamtlich engagierte Warmuth sich unter anderem jahrelang beim SC Frankonia Diebach, als Mitglied der Kirchenverwaltung sowie in der Vorstandschaft des Kindergartens in Diebach. "Auch hier waren bekanntlich schon schwierige Entscheidungen zu treffen, ich übernehme aber gerne Verantwortung", betonte Armin Warmuth.

Seit 26 Jahren ist er bei der Raiffeisenbank Hammelburg beschäftigt. Hier war er zunächst für den Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, ehe er vor circa 14 Jahren in die Kreditabteilung wechselte.

Einen Fachmann, der sich mit Darlehen auskennt, kann die Stadt angesichts der angespannten Finanzlage gut gebrauchen. Der politische Handlungsspielraum ist durch die hohe Verschuldung und die in den nächsten Jahren anstehenden, millionenschwere Projekte stark eingeschränkt. "In dieser Situation, Bürgermeister zu sein, erfordert sicher Mut, aber ich stelle mich gerne dieser Herausforderung", unterstrich Warmuth.

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