Hammelburg
Konzert

Akkordeon kann auch Popmusik

"Skyfall", "New York, New York" oder "Final Countdown" haben die Zuhörer des Hammelburger Akkordeonorchesters unter anderem zu hören bekommen.
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Das Akkordeonorchester Hammelburg hat bei einem Konzert bewiesen, dass man mit einem Akkordeon auch Popmusik spielen kann. Foto: Fabian Hamàk
Das Akkordeonorchester Hammelburg hat bei einem Konzert bewiesen, dass man mit einem Akkordeon auch Popmusik spielen kann. Foto: Fabian Hamàk

Über 100 Gäste konnten sich davon überzeugen, dass das Akkordeon - jenseits von Walzern, Märschen und Volksmusik - ein sehr vielseitiges Instrument ist.

Denn im voll besetzten Kammermusiksaal der Musikakademie begeisterte das Hammelburger Akkordeonorchester diesmal vor allem mit Popmusik aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

Unter der Leitung von Thaddeus Folwarczny, der die meisten Stücke für das Orchester selbst arrangierte, zeigte das 14-köpfige Orchester erneut eine Facette seines breiten Repertoires. Stand beim Konzert im Rahmen der Kirchenmusiktage im vergangenen Herbst noch klassische und sakrale Musik im Vordergrund, gab es dieses Mal Popklassiker von Frank Sinatra ("New York, New York") über Europe ("Final Countdown") und Michael Jackson ("Heal the world") bis hin zu Stevie Wonder ("I Just called to say I love you") zu hören. Richtig poppig und ganz modern wurde es schließlich mit Caro Emeralds Radiohit "A night like this".

Für das Akkordeonorchester Hammelburg war es der Abschluss seines diesjährigen Probenwochenendes, das diesmal in der Musikakademie und damit in heimischen Gefilden stattgefunden hat.

Unterstützt wurde das Orchester von drei Gastmusikern: Neben Sarah Gerlach, die die Stücke "Skyfall" und "A night like this" gesanglich bereicherte, begleiteten Frank Hauk am E-Bass und Roland Hügel am Schlagzeug.

Am Ende standen alle Besucherinnen und Besucher im Saal und klatschten stürmisch Applaus. Belohnt wurden sie mit zwei Zugaben.

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