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Fuchsstadt
Rundweg

Zu Fuß entlang vieler Kleinode

Auf den Spuren der Dankbarkeit und des Glaubens: Der Rundwanderweg zu den vier Fuchsstädter Kapellen wurde jetzt eröffnet.
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Bürgermeister Peter Hart brachte an der Franzosenkapelle deren Entstehungsgeschichte näher.  Foto: Gerd Schaar
Bürgermeister Peter Hart brachte an der Franzosenkapelle deren Entstehungsgeschichte näher. Foto: Gerd Schaar
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Groß war das Interesse der Wanderer an der Eröffnung des Rundwanderweges der vier Fuchsstädter Kapellen am Pfingstmontag. Bürgermeister Peter Hart und dessen Stellvertreter Manfred Öftring begrüßten rund 160 Gäste am Gebäude der Raiffeisenbank.
Wetterfest angezogen, mit festem Schuhwerk und mit erwartungsvollen Mienen fanden sich die Teilnehmer des Rundganges am Parkplatz vor diesem Gebäude am frühen Nachmittag ein. Viele kamen aus Fuchsstadt, etliche aus dem Rhönklub-Zweigverein Hammelburg, und einige waren von weiter her angereist, weil sie durch einen Vorbericht in der Zeitung aufmerksam geworden waren. "Wir wollen etwas über die Historie erfahren und die Natur genießen", verrät eine junge Familie. Dankbar war man über die informativen Flyer, die Näheres über die vier Kapellen und den Rundkurs verraten.
"Es freut mich, dass der Vorsitzende des Tourismus-Verbandes Fränkisches Saaletal, unser Ortsbürger Alfred Jeuring, mit dabei ist", sagte Hart bei seiner Begrüßung. Neben den vier markanten Kapellen, nämlich der Franzosenkapelle, der Dreifaltigkeitskapelle, der Lauerbachkapelle und der Kohlenbergkapelle seien 17 der rund 50 Fuchsstädter Flurdenkmäler längs der elf Kilometer langen Rundstrecke innerorts und auf dem Gemeindegebiet anzutreffen, so Hart. Diese Wanderstrecke kann bei Bedarf auf 7,5 Kilometer verkürzt werden.
"Die Dichte unserer Denkmäler ist eine Besonderheit im weiten Umland", sagte Hart. Die heimischen Flurdenkmäler seien aus Holz und Stein gefertigte historische Spuren der Dankbarkeit und des christlichen Glaubens. "Alle Flurdenkmäler werden durch ehrenamtliche Paten oder Patenvereine gepflegt", so Hart weiter. Sein Dank gelte dem ansässigen Obst- und Gartenbauverein für die aktive Hilfe. Der Dank des Bürgermeisters erreichte auch den Tourismus Fränkisches Saaletal (TFS) für die Flyer sowie viele Spender und den Bauhof der Gemeinde.
"Warum ein Kapllenwanderweg?", fragte Hart. Über die touristische Aufwertung hinaus sei die Einrichtung dieses Weges eine Würdigung jener historischen Leistungen, die sich in den Bauten der Denkmäler widerspiegeln. "Diese vielen Kleinode mit ihren Geschichten sind für uns Verpflichtung", so Hart weiter. Der Kapellenweg soll das gesamte Jahr über nutzbar sein. Hilfreich sind hierbei die neuen Hinweisschilder, die vom Parkplatz am Raiffeisengebäude aus zum Rundgang einladen. Zweimal jährlich sind geführte Wanderungen eingeplant. (Termine über www.fuchsstadt.de oder www.tourismus-hammelburg.de).
Hart war noch einmal an der Franzosenkapelle zu hören, deren Entstehungsgeschichte er den Gästen näherbrachte. Öftring erzählte über die Historie der Dreifaltigkeitskapelle. An der Lauerbachkapelle erklärte Lothar Pfülb Näheres, und Erwin Wahler referierte über die Hintergründe der Errichtung an der Kohlenbergkapelle. Unterwegs sorgte der Obst- und Gartenbauverein für das leibliche Wohl der Wanderer.
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