Hammelburg
Frühjahrskonzert

Von Schottland bis Mallorca

Die Stadtkapelle Hammelburg mit ihren Gruppen nahmen ihr Publikum mit auf eine Reise durch die Regionen und Spielarten der Blasmusik.
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Den Schlussakkord beim Frühlingskonzert der Stadtkapelle Hammelburg setzte Andrea Wagenpfahl. Foto: Doris Bauer
Den Schlussakkord beim Frühlingskonzert der Stadtkapelle Hammelburg setzte Andrea Wagenpfahl. Foto: Doris Bauer
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Einen abwechslungsreichen Abend hatte die Stadtkapelle Hammelburg versprochen - und eingelöst. Denn es gab sinfonische Musik, traditionelle Blasmusik und moderne Unterhaltungsmusik.

Den Auftakt spielten die Nachwuchstalente der neuen Bläserklasse unter Leitung von Jürgen Kunkel, die sich im November letzten Jahres zusammen gefunden hatten und seitdem für diesen Auftritt probten. Nicht nur Christine Huppmann, Dirigentin der Stadtkapelle, zollte dem Nachwuchs "ein dickes Lob", auch die Zuhörer spendeten großen Applaus.

Schwungvoll übernahm die Stadtkapelle mit dem sinfonischen Stück "Flashing Winds" des Belgiers Jan van der Roost. "1989 hat er dieses Stück geschrieben und es zählt schon lange zu den Standardwerken der sinfonischen Blasmusik. Durch seine Einleitung mit Pauken und Trompeten eignet es sich besonders gut als Eröffnungsstück", erklärte Christine Huppmann, die auch als Moderatorin durch das Konzert führte. Majestätisch, dann heiter-beschwingt, folgte "Baron of Dedem".

Weiter ging die Reise nach Schottland, nach Crimond in der Nähe der Küste. "Die dortige alte Kirche hat Alfred Bösendorfer zu seinem Stück ‚Crimond Church Fantasia‘ inspiriert.Weiter ging es auf Mallorca mit dem schwungvollen "Sa Musica".

Den Taktstock durften an diesem Abend mehrere in die Hand nehmen und persönliche Akzente in das Dirigat einbringen. Unter der Leitung von Jürgen Kunkel wurde "Encanto" präsentiert, das der Amerikaner Robert W. Smith 1989 schrieb. Mit Christian Reder übernahm der Dozent des Workshops "Traditionelle Blasmusik" den Dirigentenstab und demonstrierte mit den 60 Musikern die besondere Stilistik von Polka, Marsch und Walzer. "Prager Gassen", "Elenis Träume" und der "Kosakenritt" ließen das Publikum mitgehen.

Moderne Stücke wurden im letzten Konzertabschnitt zum Besten gegeben, unter anderem Melodien aus "Starlight Express". Zum Abschluss dirigierte Andrea Wagenpfahl, nachdem Christine Huppmann bei den beiden letzten Stücken "I dreamed a dream" und "What a feeling" aus "Flashdance" den Taktstock mit dem Mikrofon getauscht und die Zuhörer mit ihrem Gesang überrascht hatte.



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