Oberthulba
Fasching

Von Lampenfieber keine Spur

Um die Zukunft braucht sich die ÖFG keine Sorgen zu machen: Das Talent des närrischen Nachwuchses überzeugte das Publikum bei der Familiensitzung mit Tanz und Büttenreden.
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Tolle Tanzdarbietungen sorgten bei der ÖFG-Familiensitzung für Stimmung.  Foto: Günther Straub
Tolle Tanzdarbietungen sorgten bei der ÖFG-Familiensitzung für Stimmung. Foto: Günther Straub
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Die Prunksitzungen der "Öwerdöllwer Fosenochtsgesellschaft" haben beim Publikum einen bleibenden Eindruck hinterlassen. "Was hier gebracht wurde, gehört zum Besten, was man bisher bei der ÖFG sah", war zu hören. Dieses große Lob aber konnten sie bei der Familiensitzung der ÖFG auch an den Nachwuchs weitergeben. "Hervorragend, was die Kleinen schon zeigen. Sie machen es mit Begeisterung", lauteten die Aussagen bei den Papas und Mamas. Dass alles so wunderbar klappt, dafür sorgen hinter der Bühne die Trainerinnen und besonders auch die Betreuerin und Organisatorin der Familiensitzung, Barbara Greubel. Ihr Ehemann Klaus Greubel, selbst ein Ass auf der Bühne: "Es ist schon brutal, was die Barbara mit den Kindern da leistet. Schon im August geht es an mit den Proben, und das geht durch bis zum Auftritt bei der Sitzung. Aber es macht Spaß, wenn man sieht mit welch großer Begeisterung und Spaß die Kinder da mitmachen."
Mit dem jungen Elferrat führte die Sitzungspräsidentin Selina Weißenseel durch das über zweistündige Programm. Sie konnte eine volle Mehrzweckhalle begrüßen. Die Plätze reichten nicht aus, so dass noch weitere Sitzmöglichkeiten geschaffen werden mussten. Zur Eröffnung tanzte die schicke Jugendmarschtanzgarde der ÖFG. Mit Sarah Schaupp und Amelie Greu bel und ihrem witzigen Sketch "Die Kuh" ging es weiter. "Ich bin zum ersten Mal in der Bütt", so die junge Jana Müller. Von Lampenfieber war nichts zu spüren bei ihrem Vortrag "Kinder haben's nicht leicht". "Wir gingen gerne in den Sandkasten, um Kuchen zu backen, aber ihr lasst eure Hunde dort hinkacken", klagte sie.
"Wir sind jetzt 18 und selbstständig und müssen niemand mehr fragen, obwohl unsere Eltern manchmal meinen, wir wären noch kleine Kinder", über diese Freiheit freuten sich in ihrem Sketch Elisa Gabel, Amelie Greubel und Marie Vogler. "Rap" hieß der Auftritt der singenden Hexen Michelle Alberth, Anni Krysa und Sarah Schmitt. Witzig war die Schulstunde mit dem Lehrer Nico Keller und den Schülerinnen Hannah Söder, Marlene Greubel und Milena Bohn. Die Familie Greubel ist ein Glücksfall für die ÖFG. Neben Vater Klaus Greu bel, stehen mittlerweile bereits die beiden Töchter Amelie (11 Jahre) und die Jüngste, Marlene (7 Jahre), auf der Bühne. Dazu kommt noch Mutter Barbara, die fleißige Betreuerin der Jugend für den Nachwuchs-Fasching.

Glanzleistungen

Eine Glanzleistung vollbrachten wieder einmal Amelie und ihr Vater Klaus als G8-Klugscheißer. Hier muss der Vater schon aufpassen, dass er seiner redegewandten Tochter mit ihrer tollen Ausdrucksform noch folgen kann. Auch gesanglich bringen sie Beachtliches auf die Bühne. Hier glänzte auch Tochter Marlene mit ihrem Solo-Livegesang zusammen mit Vater und Schwester wie auch Stefan Keller. "Hast du dich auch gewaschen, es stinkt nämlich so?", so Emma (Selina Weißenseel) zu ihrem Gatten Otto (Nico Keller) im Theater. Das hatte er, aber er hatte die alten Socken als Beweis und Grund des unangenehmen Geruchs in seiner Tasche.
Von ihren Erlebnissen auf einer Urlaubsreise nach Afrika berichteten Lukas Söder und Jana Müller. Stolz können die ÖFG- Verantwortlichen auf ihren Garde-Nachwuchs sein. Sowohl die Kleinen Giganten, die als große grüne Raupe auf die Bühne kamen und mit einem Schmetterlings-Tanz überraschten, oder die Wilden Hühner, diesmal als Gruselkabinett, alle zeigten tolle Auftritte. Auch die Youngstars wurden ihrem Namen gerecht. Ihre Leistung zeigt schon, dass sie viel Erfahrung gesammelt haben und vorher tüchtig beim Üben waren. Als gefährliche Mädchen kamen die tanzenden Piraten-Gäste aus Stangenroth. Auch das Tanzmariechen Sarah Schmitt überraschte wieder einmal mit ihrem akrobatischen Können.

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