Thulba
Gemeinschaftskonzert

Von Filmmelodien bis hin zu Märschen

Die Musiker aus Thulba, Hetzlos und Frankenbrunn spannten bei ihrem gemeinsamen Auftritt in der Thulbatal-Halle einen weiten musikalischen Bogen.
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Die Musiker verstanden es, mit einem vielseitigen Programm ihrer Zuhörer zu begeistern. Die Akteure aus Thulba, Hetzlos und Frankenbrunn stellten bei ihrem Auftritt in der Thulbatal-Halle eindrucksvoll ihr Können unter Beweis. Foto: Günther Straub
Die Musiker verstanden es, mit einem vielseitigen Programm ihrer Zuhörer zu begeistern. Die Akteure aus Thulba, Hetzlos und Frankenbrunn stellten bei ihrem Auftritt in der Thulbatal-Halle eindrucksvoll ihr Können unter Beweis. Foto: Günther Straub
Zusammenspielen und den Zuhörern ein paar schöne Stunden bereiten. Das wollten die Musikvereine aus Thulba, Hetzlos und Frankenbrunn - und es ist ihnen trefflich gelungen. Die "Thulbataler" machten den Auftakt mit dem "Gruß aus Würzburg".
Vorsitzender Markus Emmerth freute sich, dass er neben den zahlreichen Musikfreunden im Saal auch die Akteure aus Frankenbrunn und Hetzlos begrüßen konnte. Er dankte den Musikern, dass sie sich bereitwillig am Konzert beteiligt haben. "Wir wollen den Blasmusikfreunden einen unterhaltsamen Abend bieten", bekräftigte der Vorsitzende des Musikvereins Thulba-Reith.

"Jetzt wird`s richtig böhmisch"

Zünftig ging es weiter. Es erklangen Titel wie "Les Humphries", "Spirit of `69" und weitere moderne Film-Melodien. Besonders freute sich das Publikum auch über zünftige Marschmusik. Sowohl Andreas Back, der Thulbaer Dirigent, wie auch Markus Bunzel aus Frankenbrunn gaben ihren Frauen und Männer an den Instrumenten bestens den Takt vor.
Die Hetzloser, deren Dirigent Robert Knüttel ein besonderer Fan der Böhmischen Blasmusik ist, sorgten ebenfalls für beste Stimmung. "Jetzt wird`s richtig böhmisch", kündigte Knüttel an.
Ob es der typische Gronert-Stil war mit prägnanten Eingangsteil beim "Sommerabend mit Dir" oder dem wuchtigen Bass-Solo und den Hörnern, die das Ganze abrundeten, oder die Titel des Erfolgskomponisten Norbert Gälle mit der Polka "Zeit für uns". Sie kamen genauso gut an wie "Eine Nacht in Böhmen", "Egerländer Gold" oder die "Träumenden Trompeten" sowie auch "Kmotrenka" (Morgenblüten) vom König der mährischen Polka dem Tschechen Antonin Zvacek. Dass die drei Kapellen auch bestens harmonieren, zeigten sie mit dem gemeinsam gespielten "Franken-Stolz" und dem Marsch "Mein Heimatland".


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