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Gauaschach
Einsatz

Vermisste rasch finden und retten

Vier Feuerwehren rückten zu einer Großübung in Gauaschach aus. Angenommen wurden eine Explosion und ein Brand in einer illegalen Brennerei.
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Floriansjünger aus vier Wehren nahmen an der Großübung in Gauaschach teil. Foto: Jana Keul
Floriansjünger aus vier Wehren nahmen an der Großübung in Gauaschach teil. Foto: Jana Keul
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Ein spezielles, aber durchaus denkbares Szenario hatten sich die Verantwortlichen ausgedacht: In einer illegalen Brennerei hat es eine Explosion gegeben, und nun brennt es.
Insgesamt fünf Personen werden vermisst und müssen nun gefunden und gerettet werden. "Ganz so einfach wollten wir es den Einsatzkräften nicht machen", erklärte Organisator Alexander Marx, Kommandant der Feuerwehr Gauaschach.

Auch echte Brandherde

Neben der örtlichen Wehr wurden die Floriansjünger aus Hammelburg, Westheim und Diebach alarmiert. Zwei Übungsdurchgänge fanden in einem unbewohnten Anwesen der Familie Oswald in der Ortsmitte statt. Alle Türen waren mit Schrauben fest verschlossen worden, sodass sie aufgebrochen werden mussten. Neben der Nebelmaschine wurden auch echte Brandherde gelegt. So qualmte und stank es kräftig beim Eintreffen der Wehren.

Drehleiter im Einsatz

Die Vermissten waren nicht einfach zu finden. Wegen der echten Brandherde kamen nur Dummies (Puppen) zum Einsatz. Ein Verletzter lag auf dem Dach, zu seiner Rettung wurde die Drehleiter der Hammelburger Wehr eingesetzt. Schwierig gestaltete sich die Bergung eines Dummies, der am Steuer eines Wagens in der angrenzenden Garage zu finden war. Die Frontscheibe des Autos wurde fachgerecht herausgeschnitten, um die Person retten zu können.
Neben Löscharbeiten mussten die Floriansjünger Rettungsleiter und Äxte einsetzen. Das Szenario umfasste verschiedene mögliche Ernstfälle. Zufrieden äußerten sich die Kreisbrandmeister (KBM) Oliver Lukaschewitsch und Elmar Eisenmann, die allen Wehren eine gute Arbeit bescheinigten. "Es gab nur wenige, kleinere Abstimmungsprobleme", stellten beide fest. Die Übung wurde zum Abschluss im Feuerwehrhaus besprochen.
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