Gauaschach
Jubiläum

Sankt Johanniszweigverein Gauaschach wird 100

Der Sankt Johanniszweigverein Gauaschach feiert seinen 100. Geburtstag. Aus diesem Grund findet ein zweitägiges Fest am 2. und 3. Juli statt.
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Gauaschacher Kindergartenkinder 1923: Die Schwestern auf dem Bild sind Oberin Maria Agnes, Maria Criduana und Maria Branislava. Dieses Bild ist erst vor wenigen Jahren in einem Nachlass in der Familie Hermann Meder aufgetaucht und das älteste bekannte Kindergartenbild aus Gauaschach. Foto: Archiv Meder
Gauaschacher Kindergartenkinder 1923: Die Schwestern auf dem Bild sind Oberin Maria Agnes, Maria Criduana und Maria Branislava. Dieses Bild ist erst vor wenigen Jahren in einem Nachlass in der Familie Hermann Meder aufgetaucht und das älteste bekannte Kindergartenbild aus Gauaschach. Foto: Archiv Meder
Den 100. Geburtstag feiert der Gauaschacher Sankt Johanniszweigverein mit einem Festkommers und dem Sommerfest der Kindertagesstätte "Pusteblume am kommenden Wochenende.

Als Trägerverein des Kindergartens ist der St. Johanniszweigverein eng mit dem Dorfgeschehen und der Kirche verknüpft. Neben dem Betrieb der Kindertagesstätte - was bis heute die Hauptaufgabe des Vereins ist, gab es im Verlauf der Geschichte des Vereins eine Nähschule, Säuglingspflege- und Kochkurse, und es wurde Theater gespielt. Auch eine Jugendgruppe fand in den Räumen der alten Scheune des Anwesens in den 40er und 50er Jahren Platz.


2. April 1916 gegründet

Der damalige Expositus Kaplan Eduard Schneider gründete den Verein am 2. April 1916. Erster Vorsitzender wurde der damalige Bürgermeister Ludwig Schmittroth. Die Vereinsregistereintragung erfolgte am 18. Januar 1917 in Arnstein. Im gleichen Jahr vermachte die Bauerswitwe Margarete Pfeuffer ihr Vermögen inklusive Hofstelle dem Verein. Das größere Hofgebäude wurde nun zum Schwesternhaus mit Kindergarten umgebaut, der Pferdestall als Saal für die Kinder hergerichtet. Im ehemaligen Getreidespeicher wurde das Abhalten von Näh- und Kochkursen möglich, die wie die Kinderbetreuung der im Dorf "Erlöser-Schwestern" genannten Nonnen oblagen. Im Dorf hieß der Kindergarten fast liebevoll "Die Anstalt".

Am 31. August 1966 wurde die Schwesternstation aufgelöst.Bis 1976 hatte Gauaschach keinen Kindergarten. 1974 berief Pfarrer Karl Kempf eine Sitzung mit den Vereinsvorständen ein, die einen Neubau des Kindergartens beschlossen. Der Neubau 1975/76 wurde durch Tausch des Kaplananwesens gegen einen Acker ermöglicht. Bauträger war die Katholische Kirchenstiftung Gauaschach, der hierzu der Sankt Johanniszweigverein seine Grundstücke überschrieb. Wichtig für den Kindergartenbetrieb sind bis heute engagierte Eltern. So wurden jährlich stattfindende Alteisen-Sammlungen initiiert, regelmäßig finden Kuchenverkäufe und ein großes Sommerfest statt, deren Erlöse günstige Betreuungskosten für die Eltern garantieren.


Kindergarten komplett saniert

Lange kämpften die Gauaschacher um die Sanierung des Kindergartens, allen voran Kirchenpfleger Thomas Ziegler. 2010/11 wurde der Kindergarten komplett saniert und steht auch für zukünftige Aufgaben gut gerüstet da. Vereinsvorsitzender ist seit acht Jahren Christof Göbel.

Samstag, 2. Juli:Der Festkommers beginnt um 18 Uhr in der Raiffeisenhalle. Ab 21 Uhr wird das Viertelfinalspiel der Fußball-Europameisterschaften zwischen Deutschland und Italien auf Großleinwand übertragen. Speis und Trank werden angeboten.

Sonntag, 3. Juli: Der Festgottesdienst um 10 Uhr wird von den Kindern der Tagesstätte "Pusteblume" mitgestaltet. Nach dem Festzug zur Raiffeisenhalle spielt die Musikkapelle Gauaschach zur musikalischen Unterhaltung auf. Speis und Trank werden angeboten.
Um 14 Uhr folgt die Aufführung der Kindergartenkinder.

Festschrift: Zum 100-jährigen Bestehen des Vereins wurde eine Festschrift mit einer Chronik verfasst. Diese wird dann beim Fest am Samstag u




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