Langendorf
Sanierung

Sanierung des Schulgebäudes in Langendorf ist im Gang

Nach einigen Vorbereitungen sind über die Pfingstferien die Arbeiten am Gebäude der Johannes-Petri-Schule angelaufen.
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Die Zimmer im dreigeschossigen Trakt sind ausgeräumt.  Fotos: Arkadius Guzy
Die Zimmer im dreigeschossigen Trakt sind ausgeräumt. Fotos: Arkadius Guzy
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Der dreigeschossige Teiltrakt ist nun leer geräumt. Er bildet den ersten Bauabschnitt der Sanierung.

Bis Ende des Jahres wird er umfassend erneuert. Danach sind bis Herbst 2017 der viergeschossige Teil und die Turnhalle an der Reihe. Die Arbeiten umfassen unter anderem Leitungen, Wärmedämmung und Brandschutz. Gerade der Brandschutz macht einen großen Part aus, wie Bürgermeister Karlheinz Kickuth (SPD/ FWG) erklärt.

So bekommen beide Teile des Schulkomplexes jeweils eine Außentreppe aus Stahl als zweiten Fluchtweg. Im viergeschossigen Trakt werden auf den einzelnen Etagen gerade die Türöffnungen vorbereitet, da die Türen zur späteren Fluchttreppe bis zum Schulbeginn am Montag eingebaut sein sollen. In dem Trakt spielt sich bis Ende des Jahres der komplette Schulalltag ab. Die Klassen aus dem dreigeschossigen Teil sind dorthin umgezogen.

Zwei Klassen, eine fünfte und eine sechste Klasse, sind ganz ausgelagert. Sie lernen an zwei Ausweichstandorten: Ein Klasse ist im Feuerwehrhaus untergebracht und die andere in der ehemaligen Raiffeisen-Filialen, die sich sinnigerweise in der alten Schule befindet. Das Ausgeräumte Inventar ist im Raiffeisen-Lagerhaus deponiert.

Nach Abschluss der Arbeiten ist das Schulgebäude auch "fast komplett barrierefrei", betont Kickuth. Ein Aufzug macht künftig alle Etagen des viergeschossigen Baus für Rollstuhlfahrer zugänglich. Für sie wird es im dreigeschossigen Trakt ebenso Erleichterungen geben.

Der Sanierung der Johannes-Petri-Schule gingen viele Diskussionen voraus. Denn das Vorhaben war in Teilen des Marktgemeinderats umstritten. Ein Grund war vor allem der Umfang von fast sechs Millionen Euro - auch wenn die Marktgemeinde Elfershausen Zuschüsse bekommt.

Der Bürgermeister hält die Investition nach wie vor für richtig. "Wenn wir nichts am Gebäude machen, ist irgendwann Schluss", sagt Kickuth. Die Gemeinde müsse Familien außerdem etwas bieten.




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