Oberthulba
Maßnahme

Provisorische Kreuzung

Ein besserer Überblick beim Einbiegen auf die viel befahrene Staatsstraße 2291 soll die Unfallzahlen senken. Nun wird beobachtet, ob sich auch ein Erfolg der Maßnahme zeigt.
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Auch der große KOB-Linienbus kommt an der neuen Kreuzung zurecht.  Foto: Gerd Schaar
Auch der große KOB-Linienbus kommt an der neuen Kreuzung zurecht. Foto: Gerd Schaar
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Ein Unfallschwerpunkt war bisher die Kreuzung der Staatsstraßen 2291 (Reith - Bad Kissingen) und 2290 (Oberthulba - Wittershausen). Jetzt wurde die Kreuzung durch eine provisorische Maßnahme verkehrstechnisch entschärft.
"Zu spitz war bisher der Winkel beim Einbiegen auf die viel befahrene 2291, wenn man von Oberthulba (Zum Hellbach) oder von Wittershausen kommt. Dadurch war der Blick auf die vorfahrtberechtigte Straße durch die B-Säule eingeschränkt", sagte Bürgermeister Gotthard Schlereth bei einem Ortstermin am Montag. Da waren die Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts Schweinfurt von acht bis 14.30 Uhr beschäftigt, ein Provisorium zu errichten, das die einbiegenden Fahrzeuge jetzt zu einem rechten Winkel zur 2291 führt und nichts mehr den Blick einschränkt.

Bauamt Schweinfurt zuständig

Sie sehen aus wie übergroße Legosteine, jene rot-weißen und gelben Ketten, die als neue Fahrbahnmarkierung die Kurskorrektur für die Einbiegenden erleichtern. "Durch diese Verkehrsmaßnahme hoffen wir, dass die Unfallhäufung an dieser Stelle ein Ende hat", sagte Matthias Wacker, der zuständige Leiter des Staatlichen Bauamts. "Begrüßenswert" kommentierte Polizei-Hauptkommissar Lothar Manger von der Polizei-Dienststelle Bad Kissingen. Unter seiner Regie wurde geprobt, ob auch der große KOB-Linienbus an der neuen Kreuzung zurecht kommt. Es passt. Da war auch Frank Schmitt, Leiter des Straßenverkehrsamtes vom Landratsamt Bad Kissingen, von der Maßnahme überzeugt.
Etwa 5000 Euro koste diese improvisierte Lösung, die aufgrund eines Programms zur Unfallsenkung des Bayerischen Innenministeriums kurzfristig möglich sei, sagte Wacker. "Zunächst warten wir ab, ob sich eine positive Entwicklung zeigt", hofft Wacker auf eine deutlich messbare Senkung der Unfallzahlen innerhalb eines Jahres. "Wenn sich das bestätigt, dann kann die Neugestaltung dieser erkennbaren Kreuzung baulich umgesetzt werden", bestätigte Wacker. Kostenmäßig ist der Markt Oberthulba nicht betroffen, fallen doch beide Staatsstraßen in die Zuständigkeit des Staatlichen Bauamtes Schweinfurt.

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