Hammelburg
Konzert

Musik auf hohem Niveau

Die Stadtkapelle stellte beim Weihnachtskonzert einmal mehr ihr Können unter Beweis.
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Das Miniorchester der Stadtkapelle Hammelburg mit dem jugendlichen Nachwuchs. Foto: Gerd Schaar
Das Miniorchester der Stadtkapelle Hammelburg mit dem jugendlichen Nachwuchs. Foto: Gerd Schaar
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Zum Weihnachtskonzert der Hammelburger Stadtkapelle war die Pfarrkirche am Sonntagabend bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt. Das dämpfte die Halligkeit des Kirchenschiffes und ließ die hervorragende Klangqualität des Orchesters optimal zur Geltung kommen. Stadtpfarrer Thomas Eschenbacher zitierte besinnliche Texte.
Bevor das Hauptorchester unter der Leitung von Dirigentin Christine Huppmann erklang, gab es vorneweg Konzertbeiträge des Orchesters Luftikus und des 15-köpfigen Miniorchesters. Letzteres sind die ganz jungen Musikschüler unter der Leitung von Jürgen Kunkel, die als nachwachsende Generation den Fortbestand der Stadtkapelle sichern helfen. Luftikus ist das gemischte Orchester der Quer- und Wiedereinsteiger, das ebenfalls von Huppmann dirigiert wurde.
Es passte alles: sowohl die einfühlsam vorgetragene Musik des dynamisch-sinfonischen Blasorchesters als auch das feierliche Ambiente zum dritten Advent. Das etwa 50-köpfige Hauptorchester hatte im Altarvorraum gerade noch seinen Platz gefunden und zu diesem Zweck die Altarstufen mit mobilen Holzplattformen erweitert.


Beeindruckende Solotrompeter

Freilich passten auch die Kompositionen zur Adventszeit. Johann Sebastian Bachs "Wachet auf! Ruft uns die Stimme", sonst von der Orgel gespielt, ertönte im ungewohnten orchestralen Klang in der Stadtpfarrkirche. Es folgten Stücke von Thomas Asanger, Ted Huggens und Pavel Stanek. Beeindruckend waren die Solotrompeter Andreas Becker und Frederik Raab.


Begeisterte Fans

Stehende Ovationen nach dem gemeinsam gesungenen "Macht hoch die Tür" luden zu einer orchestralen Zugabe ein. "Mir hat das Konzert sehr gut gefallen", sagte Marianne Vierheilig beim Verlassen der Kirche und blickt in die Runde der Zuhörer: "Wir sind alle Fans von der Stadtkapelle".
Gern wären diese Fans noch geblieben, um dem Orchester weiter zuzuhören. Zuhörer Reinhold Hopf: "Ich bin stolz auf unsere Stadtkapelle, die auch jetzt wieder bewiesen hat, dass sie auf einem sehr hohen Niveau daheim ist."
Zwei Monate lang habe das Hauptorchester für dieses Konzert geprobt, bestätigt Dirigentin Christine Huppmann im Gespräch mit der Zeitung. "Wir sind ein gut eingespieltes Team und hören aufeinander", freut sie sich, dass alles so gut klappte.

Konzerte Die Stadtkapelle Hammelburg ist zu hören am Samstag, 9. Januar, ab 17 Uhr zum Glühweinfest "Winterzauber" mit Luftikus und Saxophon-Quartett.
Am Sonntag, 10. April, 17 Uhr Frühjahrskonzert im Großen Saal der Musikakademie. Das traditionelle Gartenfest auf der Museumsinsel am Wochenende, 2. und 3. Juli, wird musikalisch von der Stadtkapelle begleitet. Das Herbstkonzert gibt es am Samstag, 5. November, um 19,30 Uhr in der Aula des Frobenius-Gymnasiums. Das Weihnachtskonzert des kommenden Jahres in der Stadtpfarrkirche ist am 11. Dezember ebenfalls um 19 Uhr.
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