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Hammelburg
Ferien

Lagerfeuer, Spaß und Abenteuer

Beim großen Zeltlager der Pfarrjugend kam keine Langeweile auf. 50 Teilnehmer erwartete ein buntes Programm.
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Lagerfeuerromantik gehört bei einem Zeltlager einfach dazu.  Fotos: Pfarrjugend
Lagerfeuerromantik gehört bei einem Zeltlager einfach dazu. Fotos: Pfarrjugend
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Gleich zu Beginn die große Frage: "Wo bleibt eigentlich der Bus?" Nachdem sich aufgrund der aktuellen Brückenbaustelle die Abfahrt am Bleichrasen für die 50 Zeltlagerteilnehmer etwas nach hinten verschoben hatte, ging das alljährlich stattfindende Zeltlager der Katholischen Pfarrjugend Hammelburg dann ohne weitere Zwischenfälle und wie geplant über die Bühne.


Eine Reise durch die Zeit

Für die ersten zehn Ferientage unter dem Motto "Eine Reise durch die Zeit" hatte sich das routinierte Betreuerteam für das Lager in Schimborn bei Mömbris schon weit im Voraus ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht. Auch wenn der Sommer zwischenzeitlich für ein paar Tage pausierte und sich der Zeltplatz an einigen Stellen in sumpfige Matschpfützen verwandelte, tat dies der guten Lagerstimmung keinen Abbruch.
Gleich zu Beginn trafen die Kinder am Platz auf einen Professor, der die Kinder in den Folgetagen mit Hilfe einer nahezu echt anmutenden Zeitmaschine auf eine spannende Reise durch die Zeit schickte. Hier galt es, einen sagenumwobenen Schatz quer durch die Epochen zu verfolgen, bis dieser schließlich mitten am Platz in der Jetzt-Zeit ankam.


Ein Jubiläum gab es auch

Den Anlass für diese unverhoffte "Rückkehr" lieferte das eingespielte Küchenteam um Andrea Schaub-Römisch, Burkhard Müller und Johanna Heurung mit Familie, zumal Andrea Schaub-Römisch gegen Ende des Lagers nicht nur ihren 60. Geburtstag feierte, sondern dabei auch auf 20 Jahre Zeltlager zurückblicken konnte: "Ich könnte mir keinen schöneren Zeitpunkt für meine Geburtstage vorstellen als hier mit euch auf dem Platz, denn wo hat man schon so viele nette Gratulanten?", verriet die fest etablierte Küchenchefin mit einem Augenzwinkern und gab den ursprünglich ihr vermachten "Schatz" in Form von selbstgestalteten Zeltlagermünzen ohne zu zögern an die Kinder weiter.


Nachtreffen im Herbst

"Es ist immer wieder unglaublich, wie schnell die zehn Tage rumgehen", waren sich am Ende des Lagers viele Kinder einig. Besonders schön: In diesem Jahr waren mit Joudy und Yeabsira auch zwei quirlige Flüchtlingsmädchen dabei, die nach eigener Aussage am liebsten gleich nochmal zehn weitere Tage drangehängt hätten. "Keine Sorge, noch 50 Wochen, dann sehen wir uns ja sowieso wieder", versuchte Mitorganisator Christian Fenn den schweren Abschied etwas leichter zu gestalten. Etwas absehbarer ist da doch aber das Nachtreffen im Herbst, bei dem sich alle Beteiligten zum gemeinsamen Foto- und Filmschauen im Pfarrzentrum treffen. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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