Hammelburg
Kirchenmusiktage

Kirchenmusiktage haben begonnen

Ein Gottesdienst in der Klosterkirche Altstadt war der Auftakt für die Hammelburger Kirchenmusiktage, die bis Sonntag, 16. Oktober, dauern.
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Das Blechbläser-Quartett spielt im Gottesdienst. Foto: Gerd Schaar
Das Blechbläser-Quartett spielt im Gottesdienst. Foto: Gerd Schaar
Es war die Premiere für die neue Veranstaltungsreihe.

Musikalische Unterstützung im Gottesdienst erhielt Stadtpfarrer Thomas Eschenbacher vom Blechbläser-Ensemble der Bayerischen Musikakademie und von Stadtkantor Dieter Blum an der Orgel. "Es gilt, die Herzen der Zuhörer zum Schwingen zu bringen", betonte Eschenbacher.

Sein Lob galt der Einfachheit - sowohl bei der Musik als auch im täglichen Leben - ganz im Sinne des heiligen Franziskus. Als Beispiel nannte der Pfarrer die nur mit einer Blockflöte vorgetragene Nationalhymne bei der Weltmeisterschaft. "Größe und Fantasie erzeugten Erhabenes", sagte Eschenbacher.

"Ich freue mich, dass so viele Menschen gekommen sind, um die Verbundenheit mit dem heiligen Franziskus in der bedeutenden Barockkirche Kloster Altstadt zu feiern", sagte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) in seiner Ansprache nach dem Gottesdienst. Erfreulich sei, dass das Kirchengebäude nach dem Weggang der Franziskanermönche vor zwei Jahren weiterhin mit Leben erfüllt sei.

"Gerne habe ich zusammen mit Kuno Holzheimer, dem künstlerischen Leiter der Musikakademie, die Idee der Kirchenmusiktage aufgegriffen", erklärte Warmuth. Die Veranstaltungsreihe passe prima zum Stadtjubiläum von Hammelburg. Vertreter der Kirchengemeinden, verschiedene Musiker und Gruppen seien sich einig geworden, in verschiedenen Hammelburger Kirchen Konzerte darzubieten.

Aus den Ideen sei eine Konzertreihe mit anspruchsvollem und abwechslungsreichem Programmen entstanden. "Ich bin stolz auf die ersten Hammelburger Kirchenmusiktage", betonte Warmuth. Der Franziskustag in der Klosterkirche sei der rechte Rahmen für die Eröffnung.

Das Blechbläser-Quartett unter der Leitung von Kuno Holzheimer begleitete im Zusammenspiel mit Dieter Blum nicht nur die Kirchenlieder musikalische, sondern ließ auch verschiedene konzertante Sätze des Brass Quartet No. 1 von Maurice Whitney erklingen.

"Musik, und gerade die Kirchenmusik, stiftet Gemeinschaft über Generationen hinweg und verbindet", sagte Warmuth. Außerdem komme der ökumenische Gedanke in der Veranstaltungsreihe zum Tragen. Mit Blick auf das Stadtjubiläum fügte der Bürgermeister an: "Kreative Ideen, gerade im Bereich der Kultur, dienen der Identifikation mit unserer Stadt." Warmuth hoffte auf gute Besucherzahlen.

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