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Oberthulba
Investition

Kindergarten erhält neue Heizung

Der Marktgemeinderat stimmte für den Einbau einer Gasheizung in die ehemalige Hassenbacher Schule. Außerdem sollen im Gemeindebereich zwei neue Mobilfunkstandorte entstehen.
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Der Kindergarten und das Musikheim Hassenbach: Die Anlage erhält eine neue Heizung, dadurch kann auch der Kindergarten erweitert werden. Der ehemalige Tank- und Heizungsraum wird in der Ferienzeit zu weiteren Kindergartenräumen umgebaut.  Foto: Günther Straub
Der Kindergarten und das Musikheim Hassenbach: Die Anlage erhält eine neue Heizung, dadurch kann auch der Kindergarten erweitert werden. Der ehemalige Tank- und Heizungsraum wird in der Ferienzeit zu weiteren Kindergartenräumen umgebaut. Foto: Günther Straub
Die ehemalige Hassenbacher Schule, die derzeit als Kindergarten und Musikheim genutzt wird, erhält eine neue Heizung, das hat der Marktgemeinderat beschlossen. Etwa 29 000 Euro soll der Umbau kosten. Allerdings wird das gesamte Gebäude zukünftig über eine Heizung (bisher war die Lehrerwohnung mit einer eigenen Heizung ausgerüstet) versorgt. Dadurch werden der Tank- und der Heizungsraum der Schule frei und können nach dem Umbau für den Kindergarten genutzt werden.
Mit dem Ausbau der Schulstraße erhielt das Gebäude auch einen Gasanschluss, so dass die Beheizung zukünftig mit Gas erfolgen kann. Den Auftrag für den Heizungseinbau erhielt die Firma Dieter Söder (Oberthulba).
Der Breitbandausbau wird fortgesetzt. Dafür gab es im Marktgemeinderat nun grünes Licht. Jetzt geht es um die Fördermaßnahmen, die bei 80 Prozent, jedoch höchstens 500 000 Euro liegen könnten. Über die durchgeführte Ist- und Bedarfsanalyse informierte Breitbandpatin Nicole Wehner.
Bei der Befragung unter den Gewerbebetrieben kamen 82 Fragebogen zurück. 42 der Befragten meldeten einen Bedarf von 50 Mbit/s. Die Verwaltung wurde beauftragt, die notwendigen weiteren Schritte einzuleiten. Für 2015 sollten im Haushalt dafür bereits finanzielle Möglichkeiten eingeplant werden. Alexander Muth (BV Thulba): "Wir müssen da mitmachen. Unsere Marktgemeinde soll attraktiv bleiben."
Bürgermeister Gotthard Schlereth informierte über zwei weitere Mobilfunkstandorte für UMTS im Gemeindebereich. Ein Mast wird im Gelände des Kreisomnibusbetriebs nachgerüstet. Ein weiterer soll im Waldgebiet am Knörzchen (Neuwirtshauser Forst) seinen Standort bekommen.
Seit etwa einem Jahr stehen die beiden Klärbecken in Wittershausen wegen Fugenbeschädigungen leer. Nun steht die Reparatur an, die 6307 Euro - ohne die Mitarbeit der Bauhofarbeiter - kosten soll. Den Auftrag für die Sanierung erhielt die Firma Fugen Franz aus Höchberg.

Bücherei Thulba wird verlegt

Noch ist die Katholische Öffentliche Bücherei im Kindergarten (Marienheim), eine kirchliche Liegenschaft, untergebracht. Aufgrund der hervorragenden Arbeit der freiwilligen Helferinnen dort hat sich die Bücherei so entwickelt, dass es mittlerweile statische Probleme im Gebäude gibt. Nun soll die Bücherei in das gemeindliche Gebäude (Treppengiebelhaus), das derzeit leer steht, verlegt werden. Dem stimmten die Marktgemeinderäte zu. Keine Probleme gibt es zur notwendigen Verlegung der Krabbelgruppe in einen Schulraum im Propsteigebäude.
Ein gemeinsamer Planungsausschuss von Marktgemeinde, Kirchenverwaltung und Kindergartenbetriebsträger soll über die weitere Sanierung der Kindergarteneinrichtung beraten. Über die Ergebnisse der Gespräche und die weitere Vorgehensweise wird dieser dem Gemeinderat berichten.
Das Landratsamt Bad Kis singen hat den Haushaltsplan und die Satzung für 2014 genehmigt. Allerdings wird, obwohl Kämmerer Klaus Blum von einer im Rahmen bleibenden Pro-Kopf-Verschuldung spricht, der Marktgemeinde eine zurückhaltende und sparsame Haushaltsführung für die kommenden Jahre als unabdingbar empfohlen. "Wir sind zwar noch im sicheren Bereich", so der Bürgermeister, "müssen aber zukünftig die eine oder andere Maßnahme etwas schieben."

Sonnwendfeuer anmelden

Jetzt stehen sie wieder an die Johannisfeuer. Es wurde darauf hingewiesen, dass durch die Trockenheit die Waldbrandgefahr groß ist. Die Vereine sollten das beachten, das gelte auch für die übrigen offenen Feuer, die angezündet werden. Solche Feuer sind bei der Gemeinde vorher anzumelden, hieß es.
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