Elfershausen
Anschaffung

Gebrauchtfahrzeug für Machtilshäuser Feuerwehr

Sofern die Feuerwehr Machtilshausen einen moderaten Beitrag zu leisten bereit ist, erhält sie schon bald einen neuen Pritschenwagen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Das könnte es sein, das neue Pritschenfahrtzeug für die Feuerwehr Machtilshausen - sofern sich die Wehr mit einem gedeckelten Betrag am Kauf beteiligt. So wurde es in der Gemeinderatssitzung beschlossen.  Foto: Winfried Ehling
Das könnte es sein, das neue Pritschenfahrtzeug für die Feuerwehr Machtilshausen - sofern sich die Wehr mit einem gedeckelten Betrag am Kauf beteiligt. So wurde es in der Gemeinderatssitzung beschlossen. Foto: Winfried Ehling
Die Freiwillige Feuerwehr Machtilshausen braucht ein Pritschenfahrzeug für den Personen- und Materialtransport. Ein "glücklicher Zufall" spielte ihr mit einem Gebrauchtfahrzeug der Firma Frey aus den Beständen der SKF Werksfeuerwehr Schweinfurt in die Hände. Das Fahrzeug stand zur Gemeinderats-Abschlusssitzung im Schlosshof.
Das Fahrzeug, Baujahr 2011, mit rund 22 000 gefahrenen Kilometern ist feuerwehrwehrtauglich und mit Warnlicht, Martinshorn und Funkkabel versehen, müsste aber für die Zwecke der Ortsteil-Wehr umgerüstet werden. Es kostet nebst Aufbau rund 34 000 Euro, was den Räten zu viel erschien.


Diskussion um den Preis

Der Appell des Stellvertretenden Vereinsvorsitzenden, Werner Schmitt, der die Anschaffung für die größte Wehr im Markt als notwendig ansah, entfachte eine Für- und Wider-Debatte. Die Räte Achim Friedrich und Volker Partsch (beide Neue Liste) hielten den Preis für zu hoch, zumal nur sechs Sitze vorhanden sind und ein Stromaggregat noch hinzukommen muss.
Elmar Zier (BLM) hielt 30 000 Euro für verhandelbar, Walter Schmitt (BLM) schlug vor, die Wehr Machtilshausen mit gedeckelten Zahlungen in die Finanzierung einzubinden. Bürgermeister Karlheinz Kickuth (SPD/FWG) setzte das Limit zwar bei 28 000 Euro an, war aber auch mit der Höchstgrenze von 30 000 Euro als Komplettpreis für die Gemeinde einverstanden, sofern die Feuerwehr über mehrere Jahre einen moderaten Beitrag leiste. Diese Regelung fand dann auch die Zustimmung des Gremiums.
Kickuth informierte anschließend über die neu entwickelte Feuerwehr-Bedarfsplanung, die Personal, Beschaffungskonzepte, Feuerwehrhäuser und die Organisation wie Alarm- und Ausrücke-Ordnung beinhaltet. Das alles wird mit der Feuerwehrführung und den Kommandanten noch besprochen.
Zur Erweiterung des Baugebiets in Langendorf an der Ortsverbindungs-Straße nach Fuchsstadt hat der Bürgermeister bereits Gespräche mit dem Landratsamt geführt. Die Ausweitung in südlicher Richtung bringt auch eine Verlängerung des Lärmschutzwalls zur Bundesstraße mit sich. Doch der Gemeindeteil verfügt über keine Möglichkeiten zur Ausweisung neuer Baugebiete. Mit dem Einverständnis des Gemeinderats will Kickuth jetzt Gespräche mit den Grundstückseignern führen.
Lärmschutz ist auch das Thema an der Kreisstraße 37 zwischen der Bundes- und der Staatsstraße von Hammelburg nach Elfershausen. Hier ist - bedingt durch hohen, vor allem nächtlichen Lkw-Verkehr - an eine Lärmdämmungs-Maßnahme gedacht.


Zu schnell am Kindergarten

Verdeckte Geschwindigkeitsmessungen zeigten, dass am Kindergarten, in der Maueracker- und in der Oberthulbaer Straße die vorgegebene Geschwindigkeit kaum eingehalten wird. Auch am Trimberger Spielplatz ist dies der Fall. In Engenthal und an der Langendorfer Schule wurden dagegen nur geringfügige Überschreitungen festgestellt. Die "Allianz" erwägt, den Kommunen Radarmessungen anzubieten. Die Kosten für ein Stunde betragen 100 Euro. Der Marktgemeinderat zeigt aber kein Interesse.
Den Antrag der Hammelburger Tafel beschied das Gemeinderatsgremium positiv. Die Einrichtung, die wöchentlich 350 Beteiligte ehrenamtlich versorgt, erhält einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro.
Verwandte Artikel

Kommentare (1)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren