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Gauaschach
Versammlung

Gauaschacher Wehr rückte zu 18 Einsätzen aus

Neuwahlen und Ehrungen standen bei der Gauaschacher Wehr auf dem Programm.
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Der neu gewählte Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Gauaschach (von links) Vorsitzender Johannes Roth, Kassenprüfer Michael Vollmuth, der neue Zweite Kommandant Benjamin Theile, Kassierer Mathias Keul, Kommandant Alexander Marx sowie Kassenprüfer Peter Heim. Foto: Jana Keul
Der neu gewählte Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Gauaschach (von links) Vorsitzender Johannes Roth, Kassenprüfer Michael Vollmuth, der neue Zweite Kommandant Benjamin Theile, Kassierer Mathias Keul, Kommandant Alexander Marx sowie Kassenprüfer Peter Heim. Foto: Jana Keul
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Alter und neuer Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Gauaschach ist Alexander Marx, dem von der Versammlung einmütig das Vertrauen ausgesprochen wurde. Neu ins Amt des stellvertretenden Kommandanten gewählt wurde Benjamin Theile, der bisher als Schriftführer in der Vorstandschaft tätig war. Er löst Edmund Schaupp ab, der nach zwölf Jahren aus der Vorstandschaft ausschied. Kreisbrandmeister (KBM) Elmar Eisenmann nahm die Ernennungen vor. Bei den weiteren Neuwahlen wurden der alte und neue Vorsitzende Johannes Roth, Mathias Keul als Kassierer und die Kassenprüfer Michael Vollmuth und Peter Heim im Amt bestätigt. Neue Schriftführerin ist Melanie Vollmuth, die sich in Abwesenheit schriftlich zur Verfügung gestellt hatte.

In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende an Einsätze und Termine. 18 Mal wurde die Wehr zum Einsatz alarmiert, so zu einem Kleinbrand zwischen Gauaschach und Obersfeld oder einem Motorradunfall zwischen Gauaschach und Lager Hammelburg. Die Pumpe war kaputt und musste aufwändig repariert werden. In einer der fünf Sitzungen ging es um die Zukunft der Wehr.

Die Pläne, mittelfristig für Gauaschach ein neues Fahrzeug anzuschaffen, seien schon heute nichtig, da das alte Feuerwehrhaus über eine nach den geltenden Bestimmungen nicht genügend große Einfahrt sowie genügend Stellfläche verfüge. Eine Renovierung sei somit auch nicht nötig. Eine Lösung müsse hier gefunden werden. Zehn besondere Übungen oder Ausbildungen standen auf dem Programm.


Übungsbeteiligung angemahnt

Auch Kommandant Alexander Marx dankte für die Zusammenarbeit. Für ihn habe es in dieser Periode Höhen und Tiefen gegeben, wobei die Tiefen überwogen - Marx zielte auf die mangelnde Übungsbeteiligung der Aktiven. Er hoffe darauf dass auch neue Wege beschritten werden, um die Wehr zukunftsfähig zu halten. Einige dieser Pläne legte er in seinem Ausblick dar. So sollen nach der Auswertung von Fragebögen, die er jeden Aktiven auszufüllen bat, beispielsweise die Rückmeldequoten verbessert und die Jugendarbeit konsequent fortgesetzt werden. Für ein neues Feuerwehrfahrzeug sei Bedarf da, es dürfe nicht ins Blaue hinein geplant werden. Marx dankte Edmund Schaupp für seine Arbeit. "Edmund war für mich wichtiger, als er selber gedacht hat", sagte er zum Abschied.


50 Jahre Mitglied

Der Vorstand ehrte verdiente Mitglieder. Für 50 Jahre Treue zum Verein wurden Ernst Bock, Werner Vorndran, Willibald Göbel, Norbert Marx, Hermann Meder, Egon Meder sowie Berthold Schmähling mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Tobias Ziegler, Roman Ziegler, Norbert Pfeuffer, Edmund Schaupp, Dominik Oswald, Daniel Ziegler, Manuel Füller, Gerhard Röther sowie Andreas Stingl absolvierten erfolgreich die Digitalfunkausbildung als "Sprechfunker Digitalfunk" und wurden hierfür geehrt.

In ihren Grußworten dankten sowohl die Dritte Bürgermeisterin Rita Schaupp als auch Kreisbrandmeister Eisenmann für die Bereitschaft der gewählten, in einem Ehrenamt trotz stetig steigender Ansprüche in Beruf und Familie tätig zu sein. Schaupp warb bei den meist männlichen Mitgliedern, die in der Freiwilligen Feuerwehr als Aktive tätig sind, doch mehr ihre Frauen zur Feuerwehr mitzunehmen. Zum Thema Feuerwehrauto meinte sie, dass es eine schwierige Angelegenheit sei, für alle Ortsteile ein Auto bereitzustellen. Eisenmann resümierte, dass die neuen Alarmierungspläne gut in den Stadtteilen funktionierten, jedoch nicht landkreisübergreifend. Damit müsse man wohl leben, meinte er. Zudem warb er um Teilnehmer bei der am 6. März beginnenden Truppmannausbildung sowie am Übungswochenende in Wildflecken am 21.und 22. Juli.

Edmund Schaupp gab als Ortssprecher ein Resümee seiner zwölfjährigen Amtszeit als stellvertretender Kommandant der Wehr. So habe die Übungsbeteiligung abgenommen, allerdings seien auch die Anforderungen an eine Ausbildung als Aktiver bei der Wehr gestiegen. Die Jugendarbeit in der Wehr habe er immer als wichtig erachtet, es sei jedoch immer schwierig gewesen, die Jugendlichen bei der Stange zu halten.
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