Hammelburg
Gesundheit

Frobenius-Gymnasium hat einen Defibrillator

Bereits vor einiger Zeit hat der Elternbeirat die Anschaffung eines Defibrillators angeregt. Nun ist das Gerät da.
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Merlin Miecke und Sebastian Neubert (von links) führen an einer Puppe vor, wie eine Wiederbelebung abläuft. Foto: Arkadius Guzy
Merlin Miecke und Sebastian Neubert (von links) führen an einer Puppe vor, wie eine Wiederbelebung abläuft. Foto: Arkadius Guzy
Das Frobenius-Gymnasium ist ein von der Öffentlichkeit stark genutzter Komplex. Am Abend, wenn die Schüler das Gebäude verlassen haben, trainieren Vereinssportler in der Turnhalle oder es finden Kurse der Volkshochschule statt. Daher hatte der Elternbeirat bereits vor einiger Zeit die Anschaffung eines Defibrillators angeregt. Nun ist das Gerät da.

"Für eine Schule dieser Größenordnung gehört ein Defibrillator einfach dazu", sagte Roland Rettinger bei der Präsentation des Geräts. Der Vorsitzende des Elternbeirats wie auch Schulleiter Helmut Schreiner erinnerten daran, dass die Anregung schon vor einigen Jahren vom Vorgängergremium kam. Der Elternbeirat war jedoch auf Unterstützung angewiesen. Neben einigen Privatpersonen beteiligten sich die Stadt, der TV/ DJK, die beiden Lionsclubs Hammelburg-Trimburg-Saaletal und Hammelburg-Bad Brückenau, die Flessabank und die Raiffeisenbank sowie die Büros Hockgeiger und Riedel an der Finanzierung. Ihnen dankte Rettinger.

Auf rund 3000 Euro bezifferte Paula Ziegler die Kosten. Der Betrag umfasst den Defibrillator und ein Zweitgerät zum Üben sowie einen speziellen Aufbewahrungskasten. Der hängt im Durchgang zur Turnhalle, um auch während der Trainingszeit nach Unterrichtsschluss für jedermann erreichbar zu sein. Sebastian Neubert und Merlin Miecke vom Schulsanitäterteam demonstrierten, wie das Gerät im Notfall einzusetzen ist.

Der Defibrillator hilft bei der Wiederbelebung im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands, also wenn das Herz stark aus dem Rhythmus gerät und infolgedessen die Organe nicht mehr mit Blut und Sauerstoff versorgt. Damit das Gerät von jedermann leicht bedient werden kann, hat es eine Sprachausgabe. Darüber gibt es Anweisungen, zum Beispiel wie oft eine Herzmassage notwendig ist.

Alle etwa 20 bis 30 Schulsanitäter des Frobenius-Gymnasiums können mit dem Defibrillator umgehen. Sie haben außerdem die Lehrer geschult. Demnächst sollen zusätzlich auch alle Gymnasiasten das richtige Verhalten im Notfall kennenlernen, wie Merlin Miecke erklärte.

In Hammelburg gibt es außer im Gymnasium bereits seit einiger Zeit im Schwimmbad einen Defibrillator.

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