Hammelburg
Bau

Fragen zum Kran in der Bahnhofstraße

Die Stadt erläutert, wie es zur Genehmigung für die Aufstellung des Krans kam.
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Der Kran verengt die Fahrbahn in der Bahnhofstraße. Foto: Arkadius Guzy
Der Kran verengt die Fahrbahn in der Bahnhofstraße. Foto: Arkadius Guzy
Die Fraktionen von SPD, CBB, Grünen, Bürgerliste Obereschenbach, Junge Liste und H.A.B. haben die Fragen, die seit Tagen rund um den Kran in der Bahnhofstraße kursieren, in einen Antrag an die Stadt gepackt. Stefan Stöth vom Ordnungsamt erläuterte daraufhin in einer Chronologie Details zu der Genehmigung.

Demnach war das Unternehmen Bindrum am 10. November bei der Stadt vorstellig, um sich ab 22. November eine Kranaufstellung für Sicherungsmaßnahmen am Gebäude genehmigen zu lassen. Die Stadt wollte den Termin wegen des Altstadtadvents erst hinauszögern. Nach einem erneuten Gespräch und dem Verweis auf "Gefahr im Verzug" bekam das Unternehmen am 21. November die bis 31. März 2017 gewünschte Genehmigung für die Aufstellung. Wegen der ausgefallenen Vollsperrung am Brückenkreisel musste der Kran auch nicht zwischendurch abgebaut werden.

Laut den Aussagen von Stadtbaumeister Detlef Mohr sind trotz des schlechten Zustands die Instabilitäten am Gebäude erst nach den Eingriffen entstanden, die vor der Kranaufstellung getroffen wurden. Für diese hätte von Anfang an eine Baugenehmigung eingeholt werden müssen. Daher hat laut Mohr das Landratsamt am 9. Dezember die Einstellung für Arbeiten erklärt, die über die Sicherung hinausgehen. Zu den Sicherungsmaßnahmen gehört zum Beispiel die Betonierung der Zwischendecke. Für weitere Arbeiten muss erst die Baugenehmigung abgewartet werden.

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