Wartmannsroth
Forst

Fette schwarze Zahlen

Die Holzernte ist im Gemeinderat Wartmannsroth stets ein erfreuliches Thema. Heuer konnten sich die Räte über 140 000 Euro Gewinn freuen.
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Die Holzernte war das Hauptthema in der Gemeinderatssitzung Wartmannsroth. Der Gemeinderat konnte sich über einen Gewinn in Höhe von 140000 Euro freuen. Foto: Gerd Schaar
Die Holzernte war das Hauptthema in der Gemeinderatssitzung Wartmannsroth. Der Gemeinderat konnte sich über einen Gewinn in Höhe von 140000 Euro freuen. Foto: Gerd Schaar
Der Forstbetriebsplan 2015 stand im Fokus der Gemeinderatssitzung Wartmannsroth. Revierleiter Tobias Wallrapp von der Forstbetriebs-Gemeinschaft (FBG) Rhön-Saale konnte dem Gemeinderat und Bürgermeister Jürgen Karle Erfreuliches berichten: "Heuer ist mit knapp 140 000 Euro Gewinn aus dem Gemeindeforst zu rechnen". Klar, dass es die einhellige Zustimmung zum Forstbetriebsplan gab, hatte man doch im Vorfeld mit lediglich knapp 90 000 Euro Gewinn kalkuliert.
Der Hiebsatz 2014 von insgesamt 5000 Festmetern Holz aus dem Gemeindewald sei heuer um knapp 200 unterschritten worden, berichtete Wallrapp. Für das kommende Jahr stünden 2130 Festmeter Holzeinschlag in der Endnutzung. Weiterhin weist der Forstplan 2015 knapp 2000 Festmeter Altdurchforstung und 665 Festmeter Jungdurchforstung aus. Insgesamt also der ungefähre Holzerntewert von heuer. Die erntereifen Holzbestände seien zum Beispiel in den Fluren Schafhecke, Weidig, Kühruh, Lichte Ecke und Heinzenschlag anzutreffen, erläuterte Wallrapp.

Gewinn trotz Investitionen

"Wir haben nicht nur geerntet, sondern heuer auch kräftig investiert", wies der Revierförster auf die rund 41 000 Anpflanzungen hin: Ahorn, Kirsche, Fichte, Tanne, Douglasie. Außerdem seien Wege in den Fluren Schindkaute, Völkersloch, und Heiligenholz Instand gesetzt worden. Für 2015 seien rund 15 000 Euro zum Erhalt des Wegebaues einkalkuliert. Wallrapp rechnet auch im kommenden Jahr mit einem ähnlichen Gewinn wie heuer aus dem Gemeindeforst. "Ich freue mich über die Nachhaltigkeit - nicht nur in der Natur unseres Gemeindeforstes, sondern auch bezüglich der Finanzen", sagte Karle. Er sei der Überzeugung, dass der Gemeindewald trotz des seit zehn Jahren gestiegenen Hiebsatzes nicht ausgeplündert wird. Im kommenden Mai oder Juni wollen die Räte wieder eine Waldbegehung starten.
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