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Hammelburg
Schule

Fast wie in einer richtigen Firma

Kerstin Celina, Landtagsabgeordnete der Grünen aus dem Landkreis Würzburg, war bei einem Informationsbesuch in der Wirtschaftsschule in Hammelburg.
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Burkhard Volk (Fachlehrer, rechts), erläutert Kerstin Celina (MdL, links) und Monika Horcher (stellv. Landrätin und Klassenlehrerin, 2. von rechts), in Anwesenheit von Ingeborg Hoffmann (Rektorin Mittelschule Hammelburg,, 2. von links) die Übungsfirma.  Foto: Gerhard Kraft
Burkhard Volk (Fachlehrer, rechts), erläutert Kerstin Celina (MdL, links) und Monika Horcher (stellv. Landrätin und Klassenlehrerin, 2. von rechts), in Anwesenheit von Ingeborg Hoffmann (Rektorin Mittelschule Hammelburg,, 2. von links) die Übungsfirma. Foto: Gerhard Kraft
"Die Möglichkeit, schon während der Schulzeit wie im echten Arbeitsleben gemeinsam in einer Firma zu arbeiten, ist ein riesiges Plus für die Schüler und Schülerinnen hier vor Ort" sagte Kerstin Celina, Landtagsabgeordnete der Grünen aus dem Landkreis Würzburg bei einem Informationsbesuch in der Wirtschaftsschule in Hammelburg.
Durch die Einrichtung von Wirtschaftsschulklassen in den Räumen der Mittelschule Hammelburg wird leistungsstarken Schülern die Möglichkeit eröffnet, die Mittlere Reife zu erwerben. Die stellvertretende Landrätin Monika Horcher, gleichzeitig auch Klassenleiterin der Abschlussklasse und die Rektorin der Mittelschule, Ingeborg Hoffmann, erläuterten der Besucherin weitere Vorteile der Kooperation zwischen der staatlichen Wirtschaftsschule Bad Neustadt und der Mittelschule Hammelburg. Diese in Unterfranken einzigartige Zusammenarbeit wird vom Landkreis Bad Kissingen unter anderem dahingehend unterstützt, dass auch für Schüler aus der Region die Erreichbarkeit der Schule und die Kostenfreiheit des Schulwegs garantiert wird.


Schüler üben Büroalltag

Während des Besuchs der Landtagsabgeordneten wurden Rechnungen geschrieben, Beschwerden beantwortet, neue Angebote erstellt, Gehaltslisten ausgefüllt und vieles mehr. Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse bearbeiteten am Computer die anfallenden Geschäftsvorfälle und sprachen sich im Team bezüglich der jeweils besten Lösung ab. "Sollen wir jemandem das Porto für die Lieferung erlassen, der sagt, dass er von einer Kollegin erfahren habe, die Lieferung sei portofrei?", war eine der Aufgaben, die die Schüler mit Kulanz lösten und entsprechend verbuchen mussten - wie im richtigen Leben.


Ohne Bargeld und Ware

Die Übungsfirma ist die größte Besonderheit an der Schule, denn sie simuliert ganz genau die Aufgaben, die in einer echten Firma anstehen. Der einzige Unterschied: Es existiert kein Bargeld und keine echte Ware. Die Übungsfirma arbeitet sehr eng mit ihrem "realen" Partner, dem örtlichen Fahrradgeschäft zusammen, um zum Beispiel zu überlegen, ob neue Fahrradmodelle in den Katalog aufgenommen werden sollen und welche Möglichkeiten die Verbreiterung des Produktangebotes bietet. Für Kerstin Celina, die vor ihrem Einzug in den Landtag selbst Auszubildende zur Einstellung ausgewählt hat, ist das Konzept die optimale Vorbereitung auf das Berufsleben. Die Schüler wüssten in Bewerbungsgesprächen, worum es im Arbeitsleben geht und hätten sicher sehr gute Chancen, so die Landtagsabgeordnete. Hier zeige sich, wie wichtig es ist, verschiedene Bildungswege zu eröffnen.


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