Diebach
Rückschau

Ereignisreiches Jahr für die Wehr

Die Feuerwehr Diebach blickt auf ein aktives Jahr zurück. Für die Zukunft sieht sich die Wehr gut gerüstet, auch dank der neuen Jugendgruppe.
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Freuen sich über die Ehrungen (von links): Kreisbrandinspektor Thomas Eyrich, Dieter Schärpf, Vorsitzender Steffen Schärpf, Ernst Strache, Edwin Gensler, Werner Mathes, Helmut Vierheilig, Bürgermeister Armin Warmuth, Kommandant Dieter Ebert. Foto: Assmann
Freuen sich über die Ehrungen (von links): Kreisbrandinspektor Thomas Eyrich, Dieter Schärpf, Vorsitzender Steffen Schärpf, Ernst Strache, Edwin Gensler, Werner Mathes, Helmut Vierheilig, Bürgermeister Armin Warmuth, Kommandant Dieter Ebert. Foto: Assmann
Vorsitzender Steffen Schärpf konnte 52 von insgesamt 223 Vereinsmitgliedern zur Jahreshauptversammlung in Diebach begrüßen. Eindrucksvoll schilderten Vorstand und Kommandanten, wie viel bei der Feuerwehr los ist.
In seinem Jahresbericht wies Schärpf neben den Teilnahmen an Festzügen oder Verkehrsregelungen auch auf die Arbeitsdienste am und um das Feuerwehrhaus hin. Eine Diebacher Delegation nahm an der Feuerwehrsternfahrt in Wetzikon in der Schweiz teil. Höhepunkt war die Segnung des renovierten Feuerwehrhauses im Rahmen des Wein- und Federweißenfestes im vergangenen Herbst.
Vorsitzender Schärpf dankte den Kommandanten für ihr Engagement, das weit über die Pflicht hinausreiche. Kommandant Dieter Ebert konnte auf 55 Ausbildungsveranstaltungen mit insgesamt 1394 Ausbildungs-, Sammel-, Jugend- und Quartalsübungen hinweisen. Für das Feuerwehrhaus, den Verein und die aktive Wehr brachten die Kameraden 511 Arbeitsstunden ehrenamtlich auf. Stolz ist Ebert auf die 28 Teilnehmer an der Leistungsprüfung "Gruppe im Löscheinsatz": "Ihr wart super motiviert und habt gut mitgemacht."


Ständige Weiterbildungen

Stellvertretender Kommandant Tobias Fischer ist verantwortlich für die Maschinisten und Gerätschaften. Er berichtete, dass zwei Kameraden den Feuerwehrführerschein und ein Fahrsicherheitstraining absolvierten. Fischer selbst ließ sich am Fahrsimulator zum Sondersignalfahrtrainer ausbilden. Florian Ziegler und Martin Hauk leiten den Bereich Atemschutz. Sie können auf 27 Atemschutzträger (von insgesamt 93 Aktiven) verweisen. Frisch aus der Jugend sind Max Mathes, Björn Anders und Andreas Heid neu hinzugestoßen. "Damit sind wir unter den Top 5 an Atemschutzträgern im Landkreis Bad Kissingen", berichtet Ziegler stolz. Dieter Ebert dankte hier vor allem für die eigenständige Organisation der Ausbildung, die auch für die Jugend ein großer Ansporn ist.
Aus- und Weiterbildung wird bei der Feuerwehr Diebach großgeschrieben. So steht auch für 2016 wieder der Einsatz im Brandübungscontainer Holz und Gas auf dem Programm. Zum ersten Mal wird 2016 eine Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung" und wieder eine Sammelübung stattfinden. Die Gewöhnung an den Digitalfunk steht ebenfalls auf dem Programm.


24-Stunden-Übung

Zuständig für die Ausbildung der Jugend sind Dominik Ebert und Thomas Englert. Unterstützt werden sie ab 2016 von Johannes Warmuth und Sebastian Memmel, die die Anwärter beim Übergang von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr betreuen. Höhepunkt war die 24-Stunden-Übung zusammen mit anderen Wehren. Ab Oktober 2015 hat sich eine neue Jugendgruppe gebildet. Hier sind jederzeit noch neue Interessierte willkommen. Für alle aktiven Feuerwehrleute über 18 Jahre haben die Kommandanten in Diebach einen Ausbildungsplan erstellt.
Dieter Ebert berichtete von 23 Einsätzen im Jahr 2015. Insgesamt fielen dabei 425 Stunden an. Dabei wird wohl der Großbrand in Untererthal am stärksten in Erinnerung bleiben. Ebert dankte der Hammelburger Wehr für die Ausbildung von 17 Diebacher Kameraden an der Hammelburger Drehleiter. So könnte auch im Ernstfall ein Austausch stattfinden.
Bürgermeister Armin Warmuth dankte Vorstandschaft und Ausbildern für das vorbildliche und hohe Niveau der Aus- und Weiterbildung der Feuerwehr in Diebach. "Es wird überall schwieriger, Nachwuchs in die Wehren zu holen, aber ihr habt einen guten Mix aus Alt und Jung, die vielen Arbeitsstunden verteilen sich bei euch auf viele Schultern", lobte Warmuth. "Die Zusammenarbeit der Wehren wird immer wichtiger, ohne die Wehren der Ortsteile geht es nicht."
Kreisbrandinspektor Thomas Eyrich dankt vor allem für die Eigenleistungen, die die Diebacher beim Einbau des Digitalfunks in das Fahrzeug geleistet haben. Damit habe sie der Stadt einiges an Geld gespart. Der Landkreis Bad Kissingen ist der erste in Unterfranken, der den Digitalfunk zu Jahresbeginn umgesetzt hat. "Ich ziehe den Hut vor euren Aktivitäten in der Feuerwehr. Mit 27 Atemschutzträgern und 28 Teilnehmern an Prüfungen seid ihr eine sehr leistungsfähige und motivierte Wehr."
Auch Ortsbeauftragte Elisabeth Assmann lobte das Engagement der Feuerwehrkameraden in Diebach und dankte für die Beteiligung am Dorfleben. "Viele von euch wirken bei den Arbeitskreisen zur Diebacher Dorferneuerung mit und bringen ihre Ideen und Vorstellungen ein. Eure Organisation macht nicht nur die Arbeit in der Feuerwehr interessant, sondern auch Diebach als Wohnort."
Vereinsringvorsitzender Fritz Gensler dankte der Feuerwehr für die Einsätze bei Veranstaltungen im Ort, wie etwa dem Adventsmarkt, und für die Mitarbeit bei Umbauten an der und beim neuen Brandschutzkonzept für die Vereinsringhalle.
Für 25 Jahre aktiven Dienst wurde Lothar Nürnberg und für 40 Jahre aktiven Dienst Dieter Schärpf staatlich geehrt. Die Auszeichnung wird 2017 im Hammelburger Rathaus überreicht. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Klaus Franz, Georg Fügner, Edwin Gensler, Peter Kraft, Dieter Schärpf und Burkhard Sitzmann ausgezeichnet. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Werner Mathes, Ernst Strache und Helmut Vierheilig geehrt.

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