Hassenbach
Soldatenkameradschaft

Der Hassenbacher Traditionsverein sucht ein neues Dach

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Hassenbacher Soldatenkameradschaft ging es im wesentlichen um den Weiterbestand der Kameradschaft.
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Die Fahnenabordnung der Hassenbacher Kameradschaft bei der Einweihung des Gemeindehauses. Auch hier gibt es Probleme, denn alle sind bereits über 70 Jahre alt (von links): Arnold Wagner, Günter Straub und Reinhard Kaufmann.  Foto: Günther Straub
Die Fahnenabordnung der Hassenbacher Kameradschaft bei der Einweihung des Gemeindehauses. Auch hier gibt es Probleme, denn alle sind bereits über 70 Jahre alt (von links): Arnold Wagner, Günter Straub und Reinhard Kaufmann. Foto: Günther Straub
Nach dem Rücktritt des 1.Vorsitzenden im Januar 2010 wurde trotz verschiedener Termine und auch Versammlungen kein Vorstand gefunden. Kommissarisch leitet seit dieser Zeit der seit 1977 amtierende Schriftführer Günther Straub den Verein.

Umwandlung in eine Abteilung?

Doch gesundheitliche Probleme machen die kommende Zeit unsicher, deshalb erfolgte um weitere Weichen zu stellen jetzt diese Zusammenkunft. Wie Günther Straub vorschlug, könnte er sich den weiteren Bestand des Traditionsvereins als Abteilung in einem weiteren Hassenbacher Verein vorstellen. Ein überwiegender Teil der über 40 Mitglieder sind auch Mitglieder in der Hassenbacher Feuerwehr, dem ältesten Ortsverein.

Gegründet wurde die Soldatenkameradschaft im Jahr 1908 als Krieger- und Veteranenverein. "Diese Gemeinschaft ist damit der zweitälteste Verein in Hassenbach, und es wäre wirklich schade, wenn sein Weiterbestand nicht gesichert bliebe", so Günther Straub in der Versammlung. Gespräche mit der Freiwilligen Feuerwehr laufen derzeit, eine Entscheidung bleibt abzuwarten. Die in der Versammlung anwesenden Mitglieder würden einem Anschluss als Abteilung in der Feuerwehr begrüßen. Das derzeitige Vermögen des Vereins würde erhalten bleiben und könnte für besondere Fälle wie auch Beerdigungen oder Kriegerdenkmalpflege eingesetzt werden.

Günther Straub übernimmt bis zu einer Lösung weiter die kommissarische Führung des Vereins. Sollte wider Erwarten kurzfristig etwas passieren, wäre auch dafür gesorgt. Vorsorglich wurde ein Vollmacht für die Kassengeschäfte bereits erstellt. Damit wurde der Ortsbeauftragte und Mitglied Mario Götz betraut. Alle Mitglieder stimmten der Erteilung der Vollmacht zu.

Zuschuss für Friedhofsglöckchen

Eine weitere Entscheidung gab es in der Versammlung. Bisher wurde das Friedhofsglöckchen über all die vergangenen Jahre von Günther Straub geläutet. Doch auch das lässt der gesundheitliche Zustand nicht mehr zu. Er schlug deshalb vor, für eine elektrische Läuteinrichtung eine Zuschuss von der Soldatenkameradschaft zu gewähren. Auch dem stimmte die Versammlung mit Mehrheit zu.



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