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Fuchsstadt
Massnahme

Bauarbeiten liegen im Zeitplan

Über den Stand der Sanierungsarbeiten an der Schule informierte sich der Gemeinderat vor seiner jüngsten Sitzung.
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Die Fuchsstädter Schule erhält eine umfassende Sanierung und energetische Erneuerung. Die Klassen sind derzeit ausgelagert doch soll das Projekt bis zum neuen Schuljahr fertiggestellt sein. Fotos: Winfried Ehling
Die Fuchsstädter Schule erhält eine umfassende Sanierung und energetische Erneuerung. Die Klassen sind derzeit ausgelagert doch soll das Projekt bis zum neuen Schuljahr fertiggestellt sein. Fotos: Winfried Ehling
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Mit einer Ortseinsicht der "Großbaustelle Schule" startete der Gemeinderat seine Sitzung unter Leitung des beauftragten Architekten Thomas Ruser. Die umfassende und energetische Sanierung begann bereits in den Osterferien und die Arbeiten liegen im Zeitplan, ließ der Planer vorab wissen.
"Die Schule ist aus", sang Schlagersängerin Manuela einmal in den 60er Jahren. Sie meinte damit die Sommerferien. In Fuchsstadt sind es die Pfingstferien, vor denen die letzten beiden Klassen aus ihren Räumen auszogen. "Der Umzug hat gut geklappt. Die neuen Klassenzimmer sind vielleicht noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig", merkte Ruser an.
Das glaubt man ihm. Im Feuerwehrhaus-Saal, im Versammlungsraum des Roten Kreuzes und sogar im Pfarrheim untergebracht, ziehen die verbliebenen Klassen nach den Pfingstferien auf die Empore der nebenliegenden Mehrzweckhalle um. Eine Klasse fand bereits in der Johannes-Petri-Schule in Langendorf Unterschlupf.


Unterricht störungsfrei

Auf Anfrage von Bürgermeister Peter Hart bestätigte der Architekt, dass jetzt die Arbeiten ohne Störung des Unterrichts vonstatten gehen könne und überwiegend regionale Firmen an der Sanierung beteiligt sind. Ruser von der gleichnamigen Architekturwerkstatt ist sich sicher, dass "wir zum Beginn des neuen Schuljahres der Bauabschnitt I fertiggestellt sein wird".
Damit sind in diesem Jahr rund 1,5 Millionen Euro für die Maßnahme verbaut. Etwa 1,8 Millionen Euro folgen im Bauabschnitt II, der die fachgerechte Erneuerung der Mehrzweckhalle umfasst.
Unter dem Strich summiert Thomas Ruser das Gesamtprojekt - inklusive der Planungs- und Nebenkosten auf ca. 3,75 Millionen Euro.
Auch das Dach des Heimatmuseums ist sanierungsbedürftig. Um eine ELER-Förderung zu erhalten, war ein Ratsbeschluss Voraussetzung zur Durchführung der Maßnahme. Dem Förderantrag an das Amt für ländliche Entwicklung stimmte das Gremium zu.
Zur Behandlung der Anregungen aus dem Bauausschuss erzielte der Rat in der Regel schnelle Einigung. Restmaterial aus dem Wegebau im Bereich des Hochbehälters und an der "Goldklinge" will die Gemeinde abfahren. Ersatzmaßnahmen werden erforderlich für die Rodung von Bäumen und Hecken neben einem Weinberg eines heimischen Winzers - zumal die Gewächse auf Gemeindegrund standen.


Schadhafte Gehwege

Auf Anregung von Gemeinderätin Brigitte Burtchen besichtigte der Bauausschuss mehrere schadhafte Gehwege. Hier fällt der Rat unterschiedliche Entscheidungen, von der Erneuerung einiger Schadstellen, bis zur Sanierung zu einem späteren Zeitpunkt.
Jürgen Wittmers Wunsch ist es, den Umgriff am Bildstock in der Frühlingsstraße neu zu gestalten. Dazu sind mehrere Maßnahmen notwendig vom Entfernen von Sträuchern über die Versetzung eines Zauns bis hin zum Pflasterersatz für den derzeitigen Asphalt. Dem stimmte der Rat zu.
Diskussionen gab es zur Umgestaltung des Friedhofs gegenüber der Urnenwand. Meinung des Ausschusses ist es, die dortigen Gräber nicht neu zu vergeben und einer Verlängerung der Liegefristen entgegen zu wirken. Diese Ansicht teilte auch der Gemeinderat. Zudem schlug er vor, eine bodengleiche Einfassung von Gräbern von maximal einen Zentimeter zuzulassen.


Neue Spielgeräte

Beschlossen hat der Rat den Standort neuer, vom Obst- und Gartenbau-Verein gesponserter, Spielgeräte im Stadtpark, die am 17. und am 20. Mai eingebaut werden, die südlich des Wassertretbeckens ihren Platz erhalten. Dazu bekommt der "Playground" eine mit Rindenmulch gefüllte Grube von sechs auf sechs Meter. Eine Absage erhielt die Anregung von Gudrun Böhm, die eine Parkordnung durch Schilder am "Gräfenberg" empfahl. Auch für die von Wittmer vorgeschlagene Dixie-Toilette am Spielplatz "Hinterm Turm" sah das Gremium keine Notwendigkeit.
Positiv beschied er dagegen die Bauvoranfrage eines Werbers für die Errichtung eines Wohnhauses am "Hirtenweg". Er erhält die Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans.
Keine Einwände gab es gegen die Auszahlung der Holzrücke-Rechnung der Firma Mützel in Höhe von rund 10 000 Euro. Der Jahresabschluss 2015 für die Wasserversorgung in Höhe von 1,272 Millionen Euro wurde festgestellt und genehmigt.
Ein neues Sportgerät erhält der Skaterplatz zum Preis von 7000 Euro. Das bisherige Gerät ist zehn Jahre alt und abgenutzt, erläuterte Hart, der zwecks Finanzierung einige Spender gewinnen konnte.



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