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Wartmannsroth
Maßnahme

Barrierefreier Zugang zur Kirche

Die Kirche "St. Andreas und St Jakobus der Ältere" strahlt nach ihrer Sanierung in hellen Farben. Deshalb gibt es am Sonntag einen Festgottesdienst
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Kirchenpflegerin Adelheid Tröger und Pfarrer Paul Kowol freuen sich über die gelungene Sanierung. Die Altarstufen wurden vorverlegt.
Kirchenpflegerin Adelheid Tröger und Pfarrer Paul Kowol freuen sich über die gelungene Sanierung. Die Altarstufen wurden vorverlegt.
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Sie sieht geräumiger als früher aus, sie ist auch für Rollstuhfahrer erreichbar, und sie strahlt in hellen Farben. Nach über einem Jahr Außensanierung und Innenrenovierung der Wartmannsrother Dorfkirche St. Andreas und St. Jakobus der Ältere wird das Ergebnis am Sonntag, 27. November, um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst gewürdigt. Dann ist zugleich Patrozinium, Pfarrfest und Vorstellung der Kommunionskinder. Nach dem Gottesdienst ist im Feuerwehrhaus Gelegenheit, bei Essen und Trinken gemütlich weiter zu feiern.


Arbeiten verzögerten sich

"Endlich ist das Sanierungsprojekt fertig", ist Pfarrer Paul Kowol erleichtert, der seit fünf Jahren Pfarrer in der in der Pfarreien-Gemeinschaft Am Sturmiusberg ist. Denn während der Sanierungsarbeiten sei man häufig auf noch nicht bei der Planung berücksichtigte Mängel in der Bausubstanz gestoßen. Weitere Anträge mussten deshalb bei der Diözese Würzburg gestellt werden, um auch diese Arbeiten zu genehmigen. Verzögerungen der Bauarbeiten waren die Folge. Die schier unendliche Geschichte hat jetzt doch ein Ende gefunden.
Weil die zur Friedhofseite gelegene Nordwand feucht geworden war, musste sie im Außenbereich trockengelegt werden. Der barrierefreie Zugang führt über den Friedhof rund um das Kirchengebäude und über eine lange Rampe zum Mitteleingang der Südseite. Im Zuge dieser Umgestaltung wurde auch der Außenbereich dort gepflastert. Innen wurde der Altarraum vergrößert, indem die Stufen um einen knappen Meter nach vorn verlegt wurden.


Kirchenbänke bequemer

Die alten Kirchenbänke wurden komplett aufgearbeitet und erhielten breitere Sitzflächen sowie Heizungen. Die Maler schwangen ihre Pinsel und verliehen dem Innenraum ein freundlich helles Weiß.
Jetzt kommen auch die Kreuzweg-Stationsbilder an der Wand im hinteren Bereich, wo der Haupteingang ist, viel besser zur Geltung. Früher gab es dort Platzenge, weil die Kirchenbänke bis zur Westwand reichten. Jetzt herrschen dort freundliche Helle und optische Großzügigkeit. Sogar das freistehende Taufbecken kommt besser zur Geltung. Im Stil der Solnhofener Platten, die schon im Mittelgang verlegt waren, wurde der hintere Fußboden gepflastert.
"Wir haben viel erreicht", ist auch Kirchenpflegerin Adelheid Tröger zufrieden. Ihr Dank gilt den Gottesdienstbesuchern, die während der Bauphase viel Geduld aufgebracht hätten. Und allen Personen, die diese Maßnahme finanziell in Form von Spenden unterstützten. "Außerdem bedanke ich mich bei allen Helfern. Ohne sie hätten wir dieses sehr ansehnliche Ergebnis nicht erzielen können", sagt sie. Die Renovierung ist mit insgesamt 178 000 Euro angegeben. Den Löwenanteil an Zuwendungen in Höhe von 130 000 Euro trägt laut Kostenaufstellung die Diözese Würzburg.
Weitere Zuwendungen in Höhe von jeweils 1500 Euro wurden von der Gemeinde Wartmannsroth und den Jagdgenossen geleistet. Der Bezirk Unterfranken habe weitere 3000 Euro zugesagt.
Bleibt ein Rest in Höhe von 42 000 Euro als Eigenanteil der Kirchengemeinde. Tröger: "Wir hoffen noch auf diverse Spenden. Auch an den Landkreis Bad Kissingen haben wir einen Antrag auf Zuwendung gestellt".
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